Auf den Spuren von Robert Louis Stevenson: Eine Wanderreise durch die südfranzösischen Cevennen.

1878 durchquerte der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson die südfranzösischen Cevennen in Begleitung des Esels Modestine. Während der Reise entstand die Erzählung „Reise mit dem Esel durch die Cevennen“. Manchmal anrührend, dann wieder voller Humor beschreibt er in kräftigen Farben die Landschaft im Südosten des Zentralmassivs. Der Weg, den Stevensons damals gewandert ist, verbindet die Haute Loire, die Ardeche, die Lozère und den Gard von der Auvergne bis zum Longedoc-Rousillon und lässt den Wanderer jeden Tag neue Entdeckungen machen. Stevenson machte die Reise damals, um seinen Liebeskummer zu vergessen und um das Land der Kamisarden (Hugenotten) kennen zu lernen.

Cevennen
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Wanderreise Provence
Village Des Cévennes
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1.Tag: Anreise
Individuelle Anreise nach Le Puy en Velay (südwestlich von Lyon). Hier werden sie von uns in Empfang genommen und gemeinsam geht es zum Ausgangsort dieser Reise, nach Le Monastair sur Gazeille. Wir beziehen unsere Unterkunft. Bei einem leckeren französischen Abendessen lernen wir uns kennen.

2. Tag: Le Monastair sur Gazeille – Le Bouchet St.Nicolas
Unser erster Wandertag ist keine Kleinigkeit – aber wir haben Zeit und genießen die herrliche Landschaft. Unser Weg führt uns nach Goudet. Auf dem Weg dorthin haben wir eine großartige Aussicht auf die Ortschaft und das Quellgebiet der Loire. Vorbei an Vulkankegeln verlassen wir das Dorf in westlicher Richtung und erreichen unseren Zielort, Le Bouchet St. Nicolas.
(ca. 22km / 6,5 Std.)

3. Tag: Le Bouchet St.Nicolas – Pradelles
Heute geht es über die Weiler Jagonas und Arquejol. Unser Weg führt uns entlang einer alten Eisenbahnstrecke, die heute von einer historischen Dampfeisenbahn genutzt wird. Die Natur wird wilder und verändert sich stetig. Nach etwa sechs Stunden Laufzeit erreichen wir Pradell, eines der schönsten Dörfer Frankreichs.
(18 km / 6 Std.)

4. Tag: Pradelles – Le Cheylard
Heute wandern wir in Richtung Südwesten durch das Zentralmassiv und passieren zuerst Longone. Alles wird ruhiger, aber die Natur wird wilder und aus Wegen werden schmale Pfade. Besonders sehenswert ist die romanische Kirche Saint Flour de Mercoire.
(22km / 6 Std.)

5. Tag: Le Cheylard – La Bastide Puylaurent
Heute sind wir auf der Spur der Bestie von Gevaudan, die hier gewütet haben soll und die Bauern und Schafzüchter der Region in Angst und Schrecken versetzte. Glücklicherweise wurde die Bestie im 18. Jahrhundert von einem Jäger mit einer Silberkugel erlegt. So können wir gefahrlos die von wilder Schönheit geprägte Landschaft genießen.
(20 km / 6 Std.)

6. Tag: La Bastide Puylaurent – Chasserades
Es folgt eine kleine „Erholung“. Die heutige Strecke misst nur 13 km. Wir erreichen das kleine Dörfchen Chasserades mit seiner imposanten romanischen Kirche. Am Nachmittag ist Zeit, sich zu erholen.
(13 km / 3,5 Std.)

7. Tag: Chasserades – Bleymard
Durch den Weiler Mirandol geht es zunächst bergauf durch den Forret du Goulet und dann wieder bergab ins Quellgebiet des Lot, einen der größeren Flüsse Südfrankreichs bis nach Bleymard. Bleymard liegt am Fuße des Mont Lozère, der Grenze zwischen Zentral- und Südfrankreich.(17 km / 5 Std.)

8.Tag: Über den Mt.Lozère nach Le Pont du Montvert
Vom Start geht es bergan bis auf 1421 Meter Höhe und dann weiter zum Pic de Finiels (1480m). Die Landschaft verändert sich und wir steigen langsam in Richtung Le Pont de Montvert ab. Dieses mittelalterliche Brückenstädtchen liegt an der Tarn, dem Fluss , der die Cevennen durchschneidet. Le Pont diente als Hauptsitz der Kamisarden in der christlichen Auseinandersetzung zwischen den Protestanten und Katholiken Ende des 17. Jahrhunderts.
(18 km / 6,5 Std.)

9.Tag: Ruhetag
Heute ist Ruhetag in Le Pont. Sie können das ökologische Museum von Le Pont besuchen, eine kleine Extrawanderung machen, ein kühles Bad in der Tarn nehmen und das südfranzösische Laissez-faire im Städtchen genießen.

10. Tag: Le Pont Montvert – Florac
Heute steht die längste und vielleicht auch schönste Etappe auf dem Programm. Wir verlassen Le Pont und steigen auf eine von Ginster und Heide überwachsene Hochebene. Von hier geht es auf den Signal (1350m). Am Gipfel angelangt, bietet sich uns ein unglaublicher Ausblick über die Cevennen in Richtung Mittelmeer. Jetzt wandern wir in Richtung Florac, wo wir vielleicht erschöpft, aber glücklich den Wandertag beenden.
(25 km / 8 Std.)

11. Tag: Florac – Cassagnas
Nach den gestrigen Anstrengungen laufen wir heute ganz gemütlich am Flüsschen Mimente entlang.
(17 km/ 5 Std.)

12. Tag: Cassagnas – St.Germain de Calabert
Auf dieser Etappe begegnen wir nicht nur mystisch anmutenden Menhiren, langen Steinen, aus mittelalterlicher Vorzeit, sondern passieren auch den Plan de Fontmort. Er war Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Regierungstruppen und einheimischen Katholiken gegen die protestantischen Kamisarden im Jahre 1685.
(14 km/ 5 Std.)

13. Tag: St. Germain de Calabert – St.Jean du Gard
Wir verlassen dieses schöne Bergdorf St. Germain de Calabert und gehen durch Kastanienwälder in das Tal von St.-Etienne- Vallee-Francaise hinab. Von der Spitze des Saint Pierre genießen wir einen letzten Blick über die Cevennen und verabschieden uns von diesem Naturpark. Wie einst Robert Louis Stevenson mit Esel Modestine erreichen wir schon bald St. Jean du Gard. Ein letzter gemeinsamer Abend beendet unsere wunderschöne Reise durch die Cevennen.
(20 km/ 6,5 Std.)

14. Tag: Abreise
Begleitet von unendlich vielen schönen Eindrücken reisen wir am nächsten Morgen zurück in unsere Heimat.

Buchung / Anfrage

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Auf Anfrage erstellen wir Ihnen gern ein Angebot für Gruppen ab 10 Personen.

Leistungen

13 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
Halbpension
Gepäcktransport zwischen den Unterkünften
Begleitfahrzeug (kann auch von müden Gästen genutzt werden)
deutschsprachige Wanderleitung
Kurtaxe

Programmhinweise

Sie können mit dem Zug oder Flugzeug nach Lyon reisen und von da aus weiter mit der Bahn nach Le Puy en Veley. Unsere Wanderführerin berät Sie zu allen Fragen rund um die Anreise gern persönlich.

Generelle Hinweise

Unterkünfte:
Während der Wanderreise wohnen wir in den für Frankreich typischen Gästezimmern (Chambres d`hotes) oder kleinen Hotels. Die Unterkünfte sind einfach und zweckmäßig. Das Essen ist landestypisch lecker und der Wein vorzüglich.