Kaukasus und das grüne Swanetien – Georgien auf anderen Wegen

Die Wanderreise Kaukasus und das grüne Swanetien ist eine Reise für alle, die Georgien abseits der auch sonst wenig betretenen touristischen Pfade, ausgiebig erkunden wollen.

Von Tbilisi in den kleinen Kaukasus
Von der Hauptstadt Tbilisi aus fahren wir in den Kleinen Kaukasus. Eine Wanderung führt uns über blühende Wiesen hinauf zum 2.454 m hohen Zchrazkaro-Pass und weiter zum tiefblauen Tabazkuri-See.
Entlang breiter Flussauen und umgeben von den sanften Höhen des Kleinen Kaukasus überqueren wir den Goderdzi-Pass und passieren so manche Orte, in welchen Minarette von der islamischen Tradition dieser Region zeugen.
An einem Ruhetag am Schwarzen Meer können wir uns bei einem Bad im kühlen Nass herrlich entspannen.

Unbekanntes Swanetien
Im Anschluss geht es in die Bergregion Swanetien. Bei ausgedehnten Wanderungen erleben wir dieses versteckt gelegene Hochtal vor dem Panorama der 5.000 m hohen Bergen und sehen in den uralten Dörfern die berühmten Wehrtürme, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. In den entlegenen Dörfern Swanetiens entdecken wir winzige Kirchen mit atemberaubenden Fresken. Wir sehen uralte Kunstschätze, die in vergangenen Jahrhunderten zum Schutz vor Feinden in das schier unzugängliche Swanetien gebracht wurden.

Traditionelles Essen
Nach unseren Wanderungen werden wir in privaten Gästerhäusern an reich gedeckten Tafeln mit Chatschapuri (die georgische Variante des gefüllten Käsebrots) und oder Auberginen mit Walnuss verwöhnt.

Gastfreundschaft
Wir begegnen Einheimische und erhalten Einblick in das einfache, aber zugleich sehr reiche Landleben in den Höhen des Kaukasus.

Ushguli Turm Schchara
Ushguli Turm Schchara
IMG 8500 Ushguli+Shkhara
IMG 8475 Ushguli+Shkhara
Swanetien
 MG 6795
Kartoffelfeld Ushguli
BŠckerei
 MG 6448
Felsenkloster
Blick Auf Schchara
Kleiner Kaukasus Barkuriani
 MG 6656
Verkäuferinnen Georgien
Wanderreise Georgien
Markt Georgien (2)

1. Tag: Anreise nach Tbilisi

Voraussichtlich am späten Abend erreichen wir den Flughafen der georgischen Hauptstadt.
Der Transfer zu unserem Hotel dauert etwa 30 Minuten.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi

2. Tag: Die georgische Hauptstadt
Wir unternehmen einen zu einem halbtägigen, geführten Stadtrundgang durch Tbilisi.
Wir erkunden die Altstadt mit ihren Kirchen und historischen Straßenzügen und bummeln anschließend über den prächtigen Rustaveli Boulevard. Danach steht Ihnen Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

3. Tag: Fahrt in den Kleinen Kaukasus über Uplisziche und Gori
Nach dem Frühstück geht es in Richtung Westen. Unterwegs machen wir Halt in der antiken Höhlenstadt Uplisziche mit ihren in den Basalt geschlagenen Kassettendecken und fahren nach Gori, wo Stalin geboren wurde. Wer möchte, kann das dortige Museum der Stalin-Verehrung besuchen (fakultativ). Alle anderen können die freie Zeit bei einem Kaffee genießen.

Weiter geht es entlang des Flusses Mtkwari (Kura) in den Kurort Borjomi. Wir haben dort die Gelegenheit, von dem berühmten Heilwasser zu kosten. Von dort aus geht es nach Bakuriani. Eine der Wintersportstadt-„Hauptstädte“ Georgiens liegt im Krater eines erloschenen Vulkans und ist im Sommer ein beliebter Wanderort.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/-/A)

4. Tag: Der Tabazkuri-See
Unsere heutige Wanderung führt uns zum Tabazkuri-See. Wir wandern über weite Wiesen, vorbei an Nomadenzelten und Schafherden zu einem Vulkansee, an dessen Ufer wir uns bei schönem Wetter wunderbar entspannen können. Mit dem Bus geht es über den für seine prachtvolle und reichhaltige Pflanzenwelt bekannten Zchratskaro-Pass (2.454 m) zurück nach Bakuriani.

Wanderung: Dauer ca. 5 – 6 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Distanz ca. 20 km, Höhendifferenz ca. 600 Höhenmeter (Hm) Aufstieg und 400 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/M-/A)

5. Tag: Im Tal des Mtkwari (Kura) und die Höhlenstadt Wardsia
Von Bakuriani fahren wir durch das Tal des Mtkwari (Kura) nach Achalziche. Von hier geht es in die berühmte Höhlenstadt und Klosteranlage von Wardsia, die ganz versteckt in den Felsen über dem Tal liegt. Sie wurde vom georgischen König Giorgi III als Grenzbefestigung gegen Türken und Perser geplant und von seiner Tochter, Königin Tamara, vollendet. Wir haben die Gelegenheit, die bis zu sieben Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen mit Kirche (Fresko der Königin Tamar aus dem 12. Jh.), einer alten Apotheke, Vorratskammern und zahlreichen Geheimgängen zu besichtigen.

Wanderung: Dauer ca. 1,5 – 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 2 km, Höhendifferenz ca. 100 Hm Aufstieg und 100 Hm Abstieg; alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Achalziche (F/-/A)

6. Tag: An der türkischen Grenze entlang zum Schwarzen Meer
Am Morgen besichtigen wir den Komplex des Männerklosters Sarsma. Die bereits im 14. Jh. erbaute Kirche ist mit Fresken und schönen Steinmetzarbeiten geschmückt.
Im Anschluss fahren wir zum 2.025 Meter hohen Goderdzi-Pass und dann weiter über Almwiesen hinunter zum breiten Flusstal des Adsharistskali. Das Flusstal wird auf beiden Seiten begrenzt durch die leuchtend grünen Berge des Kleinen Kaukasus.

Die schlecht ausgebaute Schotterstraße ist eine Herausforderung für unsere Fahrzeuge, bietet aber fast durchgängig beeindruckende Fotomotive in einer touristisch wenig erschlossenen Landschaft. Hier, entlang der türkischen Grenze, befinden wir uns in Adscharien, einer islamisch geprägten Region. Uralte Bogenbrücken aus dem 12. Jh. überspannen den Flusslauf.

Unser heutiges Ziel ist die Hafenstadt Batumi, wo wir nach dem Bezug unseres zentral gelegenen Hotels den Tag am Strand gemütlich ausklingen lassen oder auch den Sonnenuntergang am Batumi Boulevard genießen können. Batumi ist die Hauptstadt der Republik Adscharien und eine Stadt mit einem außergewöhnlichen Reiz. Hier vermischt sich das alte mit dem neuen Georgien zu einer lebendigen Stadt an der Schwarzmeerküste.
Übernachtung: 2*-Familienhotel in Batumi (F/-/-)

7. Tag: Freier Tag am Schwarzen Meer
Heute können Sie einen freien Tag am Schwarzen Meer zum Baden oder Entspannen am stadtnahen Kiesstrand genießen. Oder Sie tauchen bei einem Bummel in das geschäftige Leben der Hafenstadt ein. Vielleicht haben Sie aber auch Lust, die römisch-byzantinische Festung Gonio oder den botanischen Garten zu besuchen? Unsere Reiseleiterin gibt Ihnen gerne Tipps und Empfehlungen für Ihren freien Tag.
Übernachtung: 2*-Familienhotel in Batumi (F/-/-)

8. Tag: Fahrt nach Swanetien
Wir fahren von der Küste über Sugdidi nach Betscho zu unserem ersten Dorf in Swanetien. Jetzt sind wir im Herzen Swanetiens angekommen. Die Region liegt verborgen im Großen Kaukasus. Die Bergwelt des Kaukasus ist atemberaubend schön. Mit etwas Wetterglück begrüßt uns am Nachmittag das Massiv des fast 5.000 m hohen Berges Uschba mit seinen unverkennbaren zwei hörnerähnlichen Gipfeln.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Betscho (F/-/A)

 

9. Tag: Wanderung im Betscho Tal
Das Betscho-Tal ist ein phantastisches Wanderziel. Mit Blick auf den Uschba laufen wir am Fluss entlang über Blumenwiesen und Weiden zum Berg Guli. Unser Weg führt hinauf in die Region, wo die ersten Flächen des Weißen Rhododendrons beginnen. Von hier haben wir – so Petrus will – einen wunderbaren Blick auf den Gletscher des Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 5-6 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 800 Hm Aufstieg und 800 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Betscho (F/-/A)

10. Tag: Betscho und Mestia
Am Morgen starten wir zu einer Wanderung oberhalb des Betscho-Tals. Belohnt werden wir mit einem Blick auf Wasserfälle. Danach fahren wir weiter nach Mestia. Unterwegs besuchen wir das Dorf Lenjeri, das für seine Erzengelkirchen bekannt ist und deren herrliche Außenmalereien wir bewundern können. In Mestia angekommen, besuchen wir ein traditionelles, swanetisches Wohnhaus, genannt Matschubi, mit einem für die Region typische Wehrturm. Hier erfahren wir, wie die Swanen lebten und sich vor ihren Feinden schützten.

Wanderung: Dauer ca. 4 – 5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 500 Hm Aufstieg und 500 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Mestia (F/M/A)

11. Tag: Wanderung zum Suruld, dem Hausberg von Mestia
Heute wandern wir zum Suruld (2.350 m), dem Hausberg von Mestia. Von hier blicken wir auf die Berge Uschba (Doppelspitze von 4.737 m bzw. 4.698 m) und Tetnuld (4.858 m) sowie auf mehrere Wehrdörfer. Unterwegs wandern wir je nach Jahreszeit über Orchideenwiesen und vorbei an Lilien sowie vielen gelb blühenden Rhododendronbüschen, die stellenweise unseren Weg säumen. Wenn möglich, fahren wir bergab mit dem Lift (Bei Nichtbetrieb des Lifts starten wir etwas früher und wandern zurück). Dabei haben wir einen weiten Blick auf das Tal von Mestia und die umgebenden, schneebedeckten Gipfel.

Nach unserer Wanderung geht es in das historische Nationalmuseum von Mestia, wo wir uralte Ikonen und Handschriften besichtigen können.

Wanderung: Dauer ca. 3-4 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 500 Hm Aufstieg (bei Rückfahrt mit Lift)
Übernachtung: Privates Gästehaus in Mestia (F/M/A)

12. Tag: Mestia, Lagurka und Uschguli
Am Vormittag fahren wir nach Uschguli, dem höchst gelegenen, dauerhaft bewohnten Dorf Europas (2.200 m). Auf dem Weg können wir die Georgskirche von Nakipari besuchen. Die äußerlich unscheinbare Kirche beeindruckt durch Raum sprengende Fresken des königlichen Hofmalers Tevdore aus dem Jahre 1132. Später wandern wir zur Kirche der Heiligen Kwirike in Lagurka hinauf, dem wichtigsten Heiligtum der Swanen mit uralten, silberbeschlagenen Ikonen und bedeutenden Fresken von Tevdore von 1112. Hier findet alljährlich das wichtigste Fest der Swanen statt. Die dort veranstalteten Tieropfer sind noch heidnischen Ursprungs. Von der Kirche aus bietet sich eine schöne Aussicht auf das Engurital und auf den Berg Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 1,5 Std. mit Besichtigung der Kirche in Lagurka, Höhendifferenz ca. 100 Hm Aufstieg, 100 Hm Abstieg
Übernachtung: Privates Gästehaus in Uschguli (F/M/A)

13. Tag: Wanderung zur Enguriquelle
Wir spazieren durch Uschguli, jenes unter UNESCO-Schutz stehende Dorf, das berühmt für seine Wehrtürme ist. Die heißblütigen Swanen versteckten sich noch bis vor nicht allzu langer Zeit aus Furcht vor Blutrache in diesen wehrhaften Türmen. In Uschguli bekommen wir einen Eindruck vom einstigen Leben im Dorf, das heute immer mehr von Wanderern entdeckt wird. Vielleicht sehen wir Schweine, Ziegen oder Rinder, die um die Häusern und über die alten Dorfwege laufen.

Anschließend wandern wir gemütlich das Tal aufwärts, vorbei an orchideenreichen Wiesen zur Quelle des wilden Enguri am Sch‘chara-Gletscher. Das atemberaubende Bergmassiv des Sch‘chara schließt das oberswanetische Tal ab und beherbergt den höchsten Gipfel Georgiens (5.068 m).

Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 300 Hm Aufstieg, 300 Hm Abstieg
Übernachtung: Privates Gästehaus in Uschguli (F/M/A)

14. Tag: Fahrt nach Kutaissi
Heute heißt es Abschied nehmen von Swanetien. Doch fahren wir nicht, wie die meisten anderen Besucher, den Weg zurück über Mestia. Wir überqueren den Zagar-Pass (ca. 2.670 m) durch das Zchenistskali-Tal („Pferdefluss“-Tal). (Der Pass ist normalerweise erst Anfang Juli geöffnet. Sollte er nicht befahrbar sein, geht die Tour durch das Enguri-Tal zurück).
Der Weg kann beschwerlich sein, doch unterwegs begleiten uns immer wieder Hochgebirgspanoramen und Gletscher. Innerhalb nur weniger Stunden durchqueren wir die unterschiedlichen Öko- und Klimazonen und erreichen die malerischen Dörfer des Unteren Swanetiens im Tal. Viele Häuser haben schön geschnitzte Balkone. Die Hoftore weisen oft kunstvolle Schmiedearbeiten auf. Nach einem Tag mit vielfältigen Eindrücken erreichen wir am Abend unsere Unterkunft in Kutaissi, in der fruchtbaren westgeorgischen Ebene auf ca. 200 Höhenmeter gelegen.
Übernachtung: Familienhotel in Kutaissi (F/M/A)

15. Tag: Akademie von Gelati und Rückfahrt nach Tbilisi
Am Morgen besichtigen wir in Kutassi die Akademie von Gelati (12. Jh.), die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Weiter geht es Richtung Osten, zurück nach Tbilisi. Unterwegs, entlang der „Töpferstraße“, gibt es immer wieder Stellen, wo man typisch georgisches Kunsthandwerk bestaunen und zum Teil auch erwerben kann.
Am späten Nachmittag erreichen wir Tbilisi. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit für einen Stadtbummel durch die Altstadt. Am Abend treffen wir uns zu einem Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

16. Tag: Abschied von Tbilisi und Rückflug
Am Morgen fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück in die Heimat.
Fahrtzeit ca. 30 Minuten

(Einzelne Änderungen des Tagesprogrammes bleiben vorbehalten.)

Buchung / Anfrage

Reiseart

Reisetitel

Gewünschter Termin (Bitte Termin eingeben)

Gewünschtes Zimmer (Pflichtfeld)

Mein Reisewunsch

Ihren Nachnamen (Pflichtfeld)

Ihren Vornamen (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Telefonnummer

Hiermit bestätige ich die AGBs und die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert zu haben.

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an und Sie erhalten 25 € geschenkt!

Was wären unsere Reisen ohne sie – unsere Reiseleiterinnen!

Alle Termine der Wanderreise “Kaukasus und das grüne Swanetien – Georgien auf anderen Wegen” werden von einer einheimischen, fließend deutsch sprechenden Georgierin geführt. All unsere Reiseleiterinnen bringen viel Erfahrung in der Gästeführung mit und unsere Gäste, wie auch wir, sind immer wieder hingerissen, mit welcher Leidenschaft, viel Humor und vor allem großem Herz sie das Wissen über ihr Heimatland Georgien weitergeben.

Megi Maissuradze

Megi ist Diplom-Germanistin und spricht fließend Deutsch. Während ihres Studiums hat sie u.a. mehrere Monate in Österreich verbracht. Nach der Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit einigen Jahren u.a. in Swanetien mit Begeisterung Gruppen durch ihr Land. Unsere Gäste schätzen sie als eine sehr ausgeglichene, ruhige und herzliche Person. Sie hat universelle Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur und vermittelt gerne die Besonderheiten der georgischen Kultur.

Eto Jincharadze

Die Liebe zur Umwelt und Natur, sowie die Vision von der Notwendigkeit ihres Schutzes und einer nachhaltigen Entwicklung, haben Eto dazu bewogen, ihren Beruf zu wechseln. Nach dem Masterabschluss Deutsch als Fremdsprache machte sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei einem Forstamt in der Vulkaneifel, das entscheidende Auswirkungen auf ihre Zukunft hatte – vom Fremdsprachenunterricht wechselte sie zur non-formalen Umweltbildung.
Nach der Rückkehr nach Georgien 2008 arbeitete sie als freiberufliche Umweltpädagogin für verschiedene Organisationen und Projekte an der Umsetzung von informeller Umweltbildung in Schulen, Förderung des öffentlichen Umweltbewusstseins und sowie Einführung bzw. Popularisierung umweltfreundlicher Technologien in Georgien. Seit einer Ausbildung als Reiseführerin führt sie nun immer wieder sehr gern Gruppen durch Georgien.

Tamuna Latsabidze

Tamuna ist Mitinhaberin unserer Partneragentur in Tbilisi, hat Germanistik studiert und spricht Deutsch auf muttersprachlichem Niveau. In Deutschland verbrachte sie in ihrer Studienzeit ein arbeitete sie als AuAu-Pair-Jahr und belegte Kurse zur deutschen Literatur an der Universität in DeutschlandBamberg. Nach der Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit vielen Jahren Gruppen durch ihr Land. U.a. arbeitete sie am Reiseführer: „Kaukasus: Georgien, Armenien, Aserbaidschan“ (Prestel-Verlag) mit.
Sie begeistert durch ihre liebevolle Art, mit der sie ihre universellen Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur sowie die Besonderheiten der georgischen Mentalität vermittelt.

Das Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir wollen uns unterwegs Zeit lassen für geplante und ungeplante Begegnungen.
Georgien ist ein Land vielfältiger Natur und Jahrtausende alter Kultur. Gerade die gute Dosierung beider Aspekte, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise.
Gerne legen wir unterwegs Pausen ein, um die Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft, der Flora und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für Gespräche mit Einheimischen.

Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 7 Wanderungen zu bewältigen. Neben Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Kirchen sind oft mit kurzen Wanderungen verbunden.

Die Dauer der Wanderungen liegt zwischen 4 bis 6 Std. Gehzeit (zwei Mal bei 1,5 bis 2 Std.). Dabei ist zu bedenken, dass wir uns auf den Wanderungen im Gebirge des Kleinen und Großen Kaukasus zwischen ca. 1.200 bis max. 2.600 Höhenmetern ü. NN bewegen und wandern in diesen Höhenlagen anstrengender ist als im Flachland. Die Höhendifferenz, die wir zurücklegen werden liegt im Regelfall zwischen 100 und 600 Höhenmetern, einmal werden 800 Höhenmeter (jeweils Auf- und Abstieg) überwunden (Tag 9). Wanderstöcke können beim Wandern udn auch bei Queren von Bächen eine gute Hilfe sein.

Sie wandern stets mit Tagesrucksack, tragen nur das Notwendigste (z. B. Wasser, Regenschutz, Proviant, Kamera etc.) bei sich und kehren nach der Wanderung zur Unterkunft zurück.

Die Straßenverhältnisse haben sich in den letzten 15-20 Jahren sehr verbessert. Einige Straßen, die wir befahren werden, wurden erst vor kurzer Zeit für die allgemeine Fahrzeugnutzung fertig gestellt. Im Vergleich zu früher ist man auf den Hauptstraßen sehr viel schneller unterwegs. Aber auch hier geht es zu beachten, wie gut die Straßen über den Winter kommen.

Nebenstraßen sind oft nicht oder schlecht befestigt und eine Herausforderung für Busse und Autos. Unsere Fahrer kennen die Straßen alle sehr gut und auch die Fahrzeuge sind auf die jeweiligen Straßenverhältnisse abgestimmt. Da wir bei dieser Reise viel auf Nebenstrecken fahren, werden wir oft mit geländegängigen Wagen unterwegs sein. Seien Sie darauf vorbereitet, dass die Fahrten mitunter beschwerlich sind und wir „entschleunigt“ unterwegs sind, z. B. auf der Strecke am Goderzi-Pass entlang der türkischen Grenze. Dafür entdecken wir aber eine Gegend, die touristisch noch wenig erschlossen ist und zudem tolles Panorama bietet.

Einen Reiz dieser Reise machen die unterschiedlichen Unterkünfte aus.
In Tbilisi wohnen wir in einem 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe der Altstadt.

Das Gästehaus im Skiort Bakuriani verfügt über Zimmer mit eigener Dusche und WC.

In den Gasthäusern in Kutaissi und Achalziche gibt es Zimmer mit Bad und auch Zimmer mit geteiltem Bad.
In Batumi werden Sie in einem kleinen, familiengeführten Hotel untergebracht, welches ca. 10 Minuten vom städtischen Kiesstrand entfernt ist.

In Betscho, Mestia und Uschguli sind wir zu Gast in familiengeführten Gästehäusern. Georgische Häuser sind oft groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. Eventuell wird unsere Reisegruppe auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unterkünfte sind sauber, einfach aber gemütlich. Es gibt mindestens ein Badezimmer mit Dusche/WC im Haus.

Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie garantiert bei Ihren Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen.

Bitte beachten Sie, dass man die touristische Infrastruktur in Georgien und insbesondere den dortigen Bergregionen nicht mit „westlichen“ Maßstäben messen kann. Erwarten Sie also keinen großen Luxus, sondern eher einfachen Standard. Die frische Luft, das Bergpanorama und das gute Essen machen die Einfachheit der Unterkünfte wieder wett.

Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

Im Preis enthalten ist 7x Vollpension (Frühstück, Picknick/Lunchpaket, Abendessen), 5x Halbpension (Frühstück und Abendessen), 2x nur Frühstück.

Beim Frühstück wird in kleineren Unterkünften ein Frühstückstisch für die Gruppe gedeckt, in größeren Unterkünften gibt es Frühstücksbuffets.

Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen.

Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Erwarten Sie keine vegetarischen Hauptspeisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber zumindest viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet.

Für das Picknick auf den Wanderungen stellt sich nach dem Frühstück jede/r seine Lunchbox selbst zusammen. Dafür ist es praktisch eine Aufbewahrungsdose/Brotdose mitzubringen.

Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Vollverpflegung verzichtet, damit Sie auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser(kanister) einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu erhalten Sie als Willkommensgeschenk unsere Via Verde-Trinkflasche (BPA-frei von der Marke
Nalgene).

Termine und Preise

  • Sa
    18
    Mai
    2019
    So
    02
    Jun
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.230 €; Plätze:
    Anfragen

  • Sa
    01
    Jun
    2019
    So
    16
    Jun
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.230 €; Plätze:
    Anfragen

  • Sa
    22
    Jun
    2019
    So
    07
    Jul
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.230 €; Plätze:
    Durchführung garantiert
    Anfragen

  • Sa
    13
    Jul
    2019
    So
    28
    Jul
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.290 €; Plätze:
    Anfragen

  • Sa
    03
    Aug
    2019
    So
    18
    Aug
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.290 €; Plätze:
    Durchführung garantiert
    Anfragen

  • Sa
    24
    Aug
    2019
    So
    08
    Sep
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.290 €; Plätze:
    Durchführung garantiert
    Anfragen

  • Sa
    14
    Sep
    2019
    So
    29
    Sep
    2019

    Wanderreise Georgien

    Preis: 2.190 €; Plätze:
    Durchführung garantiert
    Anfragen

Leistungen

  • Linienflug (Economy) ab Frankfurt – Tbilisi und zurück inkl. Steuern und Gebühren (andere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. mit Aufpreis)
  • Transfers (Kleinbus mit Klimaanlage, Allrad-Fahrzeuge)
  • 6 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, davon 3x in 3*-Hotel (Landeskategorie) in Tbilisi
  • 2x in 2*-Familienhotel in Batumi(Landeskategorie) und 1x in F amilienhotel in Kutaisi
  • 9 Übernachtungen im DZ in privaten Gästehäusern (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad),
    davon je 2x in Bakuriani, Betscho, Mestia und Uschguli sowie 1x in Achalziche
  • 7x Vollpension (mittags Picknick, stellt sich jeder sein Picknick selbst zusammen: wir empfehlen eine Aufbewahrungsdose / Brotdose mitzunehmen), 5x Halbspension (Frühstück und Abendessen), 2x Frühstück
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige, einheimische Wander-Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi
  • Kartenmaterial (von Reise Know-How)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Zusätzliche Mahlzeiten (ca. 60€), alkoholische Getränke, sonstige private Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherungen
  • EZ-Zuschlag (210 €)

Wichtige Hinweise

Teilnehmerzahl: min. 6 – max. 12
Anzahlung: 20 % des Reisepreises
Fälligkeit des Restbetrages: 4 Woche vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Veranstalters: bis spätestnes 4 Woche vor Reisebeginn

 

Programmhinweise

Linienflug ab Frankfurt – Tbilisi und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage / ev. gegen Aufpreis)

Einreiseinformationen

EU-Bürger und Schweizer können seit einigen Jahren visumfrei nach Georgien einreisen. Die Reisedokumente müssen vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein. Obwohl formal auch die Einreise mit dem Personalausweis möglich ist, empfehlen wir generell die Mitnahme eines Reisepasses. Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche (bzw. der EU od. Schweiz) besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage Ihre Nationalität mit, sodass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir empfehlen

Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung und eine Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Reiseveranstalter

Die Reise wird von unserem Kooperationspartner
Via Verde
Paul-Kemp-Str. 2a
D-53173 Bonn
veranstaltet

Hinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Nachhaltigkeit

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Georgien entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1.832 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 43 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien, können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de