Kaukasus und das grüne Swanetien – Georgien auf anderen Wegen

Die Wanderreise Kaukasus und das grüne Swanetien ist eine Reise für alle, die Georgien abseits der auch sonst wenig betretenen touristischen Pfade, ausgiebig erkunden wollen.

Von Tbilisi in den Kleinen Kaukasus
Von der Hauptstadt Tbilisi aus fahren wir in den Kleinen Kaukasus. Eine Wanderung führt uns über blühende Wiesen hinauf zum 2.454 m hohen Zchrazkaro-Pass und weiter zum tiefblauen Tabazkuri-See.
Entlang breiter Flussauen und umgeben von den sanften Höhen des Kleinen Kaukasus überqueren wir den Goderdzi-Pass und passieren so manche Orte, in welchen Minarette von der islamischen Tradition dieser Region zeugen.
An einem Ruhetag am Schwarzen Meer können wir uns bei einem Bad im kühlen Nass herrlich entspannen.

Unbekanntes Swanetien
Im Anschluss geht es nach Swanetien. Bei ausgedehnten Wanderungen erleben wir dieses versteckt gelegene Hochtal mit seinen bis über 5.000 m hohen Bergen und sehen in den uralten Dörfern die berühmten Wehrtürme, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. In den entlegenen Dörfern Swanetiens entdecken wir winzige Kirchen mit atemberaubenden Fresken. Wir sehen uralte Kunstschätze, die in vergangenen Jahrhunderten zum Schutz vor Feinden in das schier unzugängliche Swanetien gebracht wurden.

Traditionelles Essen
Nach unseren Wanderungen werden wir in Privatquartieren an reich gedeckten Tafeln mit Schaschlik, Chatschapuri (überbackenes Käsebrot) und anderen Köstlichkeiten verwöhnt.

Gastfreundschaft
Wir erleben Gastfreundschaft in Verbindung mit traditioneller Lebensweise und erhalten tiefe Einblicke in das einfache, aber zugleich sehr reiche Landleben in den Höhen des Kaukasus.

Ushguli Turm Schchara
Ushguli Turm Schchara
IMG 8500 Ushguli+Shkhara
IMG 8475 Ushguli+Shkhara
Swanetien
 MG 6795
Kartoffelfeld Ushguli
BŠckerei
 MG 6448
Felsenkloster
Blick Auf Schchara
Kleiner Kaukasus Barkuriani
 MG 6656
Verkäuferinnen Georgien
Wanderreise Georgien
Markt Georgien (2)

1. Tag: Anreise nach Tbilisi

Voraussichtlich am späten Abend erreichen wir den Flughafen der georgischen Hauptstadt.
Der Transfer zu unserem Hotel dauert etwa 30 Minuten.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi

2. Tag: Die georgische Hauptstadt
Am Morgen brechen wir zu einem halbtägigen, geführten Stadtrundgang durch Tbilisi auf.
Wir erkunden die Altstadt mit ihren Kirchen und historischen Straßenzügen und bummeln anschließend über den prächtigen Rustaveli Boulevard. Danach steht Ihnen Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

3. Tag: Fahrt in den Kleinen Kaukasus über Uplisziche und Gori
Nach dem Frühstück geht es in Richtung Westen. Unterwegs machen wir Halt in der antiken Höhlenstadt Uplisziche mit ihren in den Basalt geschlagenen Kassettendecken und fahren nach Gori, wo Stalin geboren wurde. Wer möchte, kann das dortige Museum der Stalin-Verehrung besuchen (fakultativ). Alle anderen können die freie Zeit bei einem Kaffee genießen.

Weiter geht es entlang des Flusses Mtkwari (Kura) in den Kurort Borjomi. Wir haben dort die Gelegenheit, von dem berühmten Heilwasser zu kosten. Von dort aus geht es nach Bakuriani. Die Wintersportstadt Georgiens liegt im Krater eines erloschenen Vulkans und ist im Sommer ein beliebter Wanderort.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/-/A)

4. Tag: Der Tabazkuri-See
Unsere heutige Wanderung führt uns zum Tabazkuri-See. Wir wandern über weite Wiesen, vorbei an Nomadenzelten und Schafherden zu einem Vulkansee, an dessen Ufer wir uns bei schönem Wetter wunderbar entspannen können. Mit dem Bus geht es über den für seine prachtvolle und reichhaltige Pflanzenwelt bekannten Zchratskaro-Pass (2.454 m) zurück nach Bakuriani.

Wanderung: Dauer ca. 4 – 5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 600 Höhenmeter (Hm) Aufstieg und 400 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Bakuriani (F/-/A)

5. Tag: Im Tal des Mtkwari (Kura) und die Höhlenstadt Wardsia
Von Bakuriani fahren wir durch das Tal des Mtkwari (Kura) nach Achalziche. Von hier geht es in die berühmte Höhlenstadt und Klosteranlage von Wardsia, die ganz versteckt in den Felsen über dem Tal liegt. Sie wurde vom georgischen König Giorgi III als Grenzbefestigung gegen Türken und Perser geplant und von seiner Tochter, Königin Tamara, vollendet. Wir haben die Gelegenheit, die bis zu sieben Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen mit Kirche (Fresko der Königin Tamar aus dem 12. Jh.), einer alten Apotheke, Vorratskammern und zahlreichen Geheimgängen zu besichtigen.

Wanderung: Dauer ca. 1,5 – 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 2 km, Höhendifferenz ca. 100 Hm Aufstieg und 100 Hm Abstieg; alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen.
Übernachtung: Privatquartier in Achalziche (F/-/A)

6. Tag: An der türkischen Grenze entlang zum Schwarzen Meer
Am Morgen besichtigen wir den Komplex des Männerklosters Sarsma. Die bereits im 14. Jh. erbaute Kirche ist mit Fresken und schönen Steinmetzarbeiten geschmückt.
Im Anschluss fahren wir zum 2.025 Meter hohen Goderdzi-Pass und dann weiter über Almwiesen hinunter zum breiten Flusstal des Atsharistskali. Das Flusstal wird auf beiden Seiten begrenzt durch die leuchtend grünen Berge des Kleinen Kaukasus.

Die schlecht ausgebaute Straße ist eine Herausforderung für unsere Fahrzeuge, bietet aber fast durchgängig beeindruckende Fotomotive in einer touristisch unerschlossenen Landschaft. Hier, entlang der türkischen Grenze, befinden wir uns in Adscharien, einem islamisch geprägten Landstrich. Uralte Bogenbrücken aus dem 12. Jh. überspannen den Flusslauf.

Unser heutiges Ziel ist die Hafenstadt Batumi, wo wir nach dem Bezug unseres zentral gelegenen Hotels den Tag am Strand gemütlich ausklingen lassen oder auch den Sonnenuntergang am Batumi Boulevard genießen können. Batumi ist die Hauptstadt der Republik Adscharien und eine Stadt mit einem außergewöhnlichen Reiz. Hier vermischt sich das alte mit dem neuen Georgien zu einer lebendigen Stadt an der Schwarzmeerküste.
Übernachtung: 2*-Hotel in Batumi (F/-/-)

7. Tag: Freier Tag am Schwarzen Meer
Heute können Sie einen freien Tag am Schwarzen Meer zum Baden oder Entspannen am stadtnahen Kiesstrand genießen. Oder Sie tauchen bei einem Bummel in das geschäftige Leben der Hafenstadt ein. Vielleicht haben Sie aber auch Lust, die römisch-byzantinische Festung Gonio oder den botanischen Garten zu besuchen? Unsere Reiseleiterin gibt Ihnen gerne Tipps und Empfehlungen für Ihren freien Tag.
Übernachtung: 2*-Hotel in Batumi (F/-/-)

8. Tag: Fahrt nach Swanetien
Wir fahren von der Küste über Sugdidi nach Betscho (ca. 6 Std. Fahrtzeit) zu unserem ersten Swanendorf. Jetzt sind wir im Herzen Swanetiens angekommen. Swanetien liegt verborgen im Großen Kaukasus. Die Bergwelt des Kaukasus ist atemberaubend schön. Mit etwas Wetterglück begrüßt uns am Nachmittag das Massiv des fast 5.000 m hohen Berges Uschba mit seinen unverkennbaren zwei hörnerähnlichen Gipfeln.
Übernachtung: Privatquartier in Betscho (F/-/A)

9. Tag: Wanderung im Betscho Tal
Das Betscho-Tal ist ein phantastisches Wanderziel. Mit Blick auf den Uschba laufen wir am Fluss entlang über Blumenwiesen und Weiden zum Berg Guli. Unser Weg führt hinauf in die Region, wo die ersten Flächen des Weißen Rhododendrons beginnen. Von hier haben wir einen wunderbaren Blick auf den Gletscher des Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 600 Hm Aufstieg und 600 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privatquartier in Betscho (F/-/A)

10. Tag: Betscho und Mestia
Am Morgen starten wir zu einer Wanderung oberhalb des Betscho-Tals. Belohnt werden wir mit einem Blick auf Wasserfälle. Danach fahren wir weiter nach Mestia. Unterwegs besuchen wir das Dorf Lenjeri, das für seine Erzengelkirchen bekannt ist und deren herrliche Außenmalereien wir bewundern können. In Mestia angekommen, besuchen wir ein traditionelles, swanetisches Wohnhaus, genannt Matschubi, mit einem für die Region typische Wehrturm. Hier erfahren wir, wie die Swanen lebten und sich vor ihren Feinden schützten.

Wanderung: Dauer ca. 4 – 5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 400 Hm Aufstieg und 400 Hm Abstieg.
Übernachtung: Privatquartier in Mestia (F/-/A)

11. Tag: Wanderung zum Suruld, dem Hausberg von Mestia
Heute wandern wir zum Suruld (2.350 m), dem Hausberg von Mestia. Von hier blicken wir auf die Berge Uschba (Doppelspitze von 4.737 m bzw. 4.698 m) und Tetnuld (4.858 m) sowie auf mehrere Wehrdörfer. Unterwegs wandern wir je nach Jahreszeit über Orchideenwiesen und vorbei an Lilien sowie vielen gelb blühenden Rhododendronbüschen, die stellenweise unseren Weg säumen. Wenn möglich, fahren wir bergab mit dem Lift (Bei Nichtbetrieb des Lifts starten wir etwas früher und wandern zurück). Dabei haben wir einen weiten Blick auf das Tal von Mestia und die umgebenden, schneebedeckten Gipfel.

Nach unserer Wanderung geht es in das historische Nationalmuseum von Mestia, wo Sie uralte Ikonen und Handschriften besichtigen können.

Wanderung: Dauer ca. 4 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 500 Hm Aufstieg (bei Rückfahrt mit Lift)
Übernachtung: Privatquartier in Mestia (F/-/A)

12. Tag: Mestia, Lagurka und Uschguli
Am Vormittag fahren wir nach Uschguli, dem höchst gelegenen, dauerhaft bewohnten Dorf Europas (2.200 m). Auf dem Weg können wir die Georgskirche von Nakipari besuchen. Die äußerlich unscheinbare Kirche beeindruckt durch Raum sprengende Fresken des königlichen Hofmalers Tevdore aus dem Jahre 1132. Später wandern wir zur Kirche der Heiligen Kwirike in Lagurka hinauf, dem wichtigsten Heiligtum der Swanen mit uralten, silberbeschlagenen Ikonen und bedeutenden Fresken von Tevdore von 1112. Hier findet alljährlich das wichtigste Fest der Swanen statt. Die dort veranstalteten Tieropfer sind noch heidnischen Ursprungs. Von der Kirche aus bietet sich eine schöne Aussicht auf das Engurital und auf den Berg Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 1 Std. mit Besichtigung der Kirche in Lagurka, Höhendifferenz ca. 100 Hm Aufstieg, 100 Hm Abstieg
Übernachtung: Privatquartier in Uschguli (F/-/A)

13. Tag: Wanderung zur Enguriquelle
Wir spazieren durch Uschguli, jenes unter UNESCO-Schutz stehende Dorf, das berühmt für seine Wehrtürme ist. Die heißblütigen Swanen versteckten sich noch bis vor nicht allzu langer Zeit aus Furcht vor Blutrache in diesen wehrhaften Türmen. In Uschguli bekommen wir einen Eindruck vom Dorfleben. Wir sehen die Schweine, Ziegen oder Rinder, die allerorten an den Häusern anzutreffen sind, gehen über die alten Dorfwege und haben Zeit für einen kleinen Plausch mit den sehr gastfreundlichen Swanen.

Anschließend wandern wir gemütlich das Tal aufwärts, vorbei an orchideenreichen Wiesen zur Quelle des wilden Enguri am Sch‘chara-Gletscher. Das atemberaubende Bergmassiv des Sch‘chara schließt das oberswanetische Tal ab und beherbergt den höchsten Gipfel Georgiens (5.068 m).

Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen, Höhendifferenz ca. 250 Hm Aufstieg, 250 Hm Abstieg
Übernachtung: Privatquartier in Uschguli (F/-/A)

14. Tag: Fahrt nach Kutaissi
Heute fahren wir über den Zagar-Pass (ca. 2.670 m) durch das Zchenistskali-Tal („Pferdefluss“-Tal). (Der Pass ist normalerweise erst Anfang Juli geöffnet. Sollte er nicht befahrbar sein, geht die Tour durch das Enguri-Tal zurück).
Unterwegs begleiten uns Hochgebirgspanoramen und Gletscher. Im Tal bekommen wir die malerischen Dörfer des Unteren Swanetiens zu sehen. Viele Häuser haben schön geschnitzte Balkone. Die Hoftore weisen oft kunstvolle Schmiedearbeiten auf.
Übernachtung: Familienhotel in Kutaissi (F/-/A)

15. Tag: Akademie von Gelati und Rückfahrt nach Tbilisi
Am Morgen besichtigen wir in Kutassi die Akademie von Gelati (12. Jh.). Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weiter geht es Richtung Osten nach Tbilisi. Unterwegs gibt es immer wieder Stellen, wo man typisch georgisches Kunsthandwerk bestaunen und zum Teil auch erwerben kann.
Am späten Nachmittag haben Sie Zeit für einen Stadtbummel durch die Altstadt von Tbilisi. Am Abend treffen wir uns zu einem Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal.
Übernachtung: 3*-Hotel in Tbilisi (F/-/A)

16. Tag: Abschied von Tbilisi und Rückflug
Heute heißt es Abschied nehmen. Am Morgen fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück in die Heimat.
Fahrtzeit ca. 30 Minuten

(Einzelne Änderungen des Tagesprogrammes bleiben vorbehalten.)

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Megi Maissuradze Tamuna Latsbaidze (o.a.)

Megi ist Diplom-Germanistin und spricht fließend Deutsch. Während ihres Studiums hat sie u.a. mehrere Monate in Österreich verbracht. Nach der Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit einigen Jahren u.a. in Swanetien mit Begeisterung Gruppen durch ihr Land. Unsere Gäste schätzen sie als eine sehr ausgeglichene, ruhige und herzliche Person. Sie hat universelle Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur und vermittelt Ihnen gerne die Besonderheiten der georgischen Mentalität.

Tamuna Latsabidze hat Germanistik studiert und belegte Kurse zur deutschen Literatur an verschiedenen deutschen Universitäten.
Die ausgebildte Fremdenführerin führt seit vielen Jahren Gruppen durch ihr Land. U.a. arbeitete sie am Reiseführer: „Kaukasus: Georgien, Armenien, Aserbaidschan“ (Prestel-Verlag) mit.
Sie begeistert durch ihre liebevolle Art, mit der sie ihre universellen Kenntnisse in Kunst, Geschichte und Architektur sowie die Besonderheiten der georgischen Kultur vermittelt.

Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir wollen uns Zeit lassen für geplante und ungeplante Begegnungen.
Georgien ist ein Land vielfältiger Natur und Jahrtausende alter Kultur. Gerade die gute Dosierung beider Aspekte, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise.

Gerne legen wir unterwegs Pausen ein, um die Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für Gespräche mit den stets freundlichen und aufgeschlossenen Georgiern.

Diese Tour ist eine Entdecker-Tour, die uns auf touristisch wenig begangenen Wegen durch das Land führt. In den Zielregionen setzt der Tourismus – bis auf die großen Städte Tbilisi und Batumi, erst langsam ein.
Unterwegs werden wir immer wieder Zeit haben die artenreiche Pflanzenwelt Georgiens zu bestaunen.

Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 7 Wanderungen zu bewältigen. Neben Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Kirchen sind oft mit kurzen Wanderungen verbunden.

Die Dauer der Wanderungen liegt zwischen 4 bis 5 Std. Gehzeit (zwei Mal bei 1,5 bis 2 Std.). Dabei ist zu bedenken, dass wir uns auf den Wanderungen im Gebirge des Kleinen und Großen Kaukasus zwischen ca. 1.200 bis max. 2.600 Höhenmetern ü. NN bewegen und wandern in diesen Höhenlagen anstrengender ist als im Flachland. Die Höhendifferenz, die wir zurücklegen werden liegt im Regelfall zwischen 100 und 500 Höhenmetern, zweimal werden 600 Höhenmeter (jeweils Auf- und Abstieg) überwunden.

Sie wandern stets mit Tagesrucksack, tragen nur das Notwendigste (z. B. Wasser, Regenschutz, Proviant, Kamera etc.) bei sich und kehren nach der Wanderung zur Unterkunft zurück.

Die Straßenverhältnisse (Dichte und Ausbau) haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Einige Straßen, die wir befahren werden, wurden erst vor kurzer Zeit für die allgemeine Fahrzeugnutzung fertig gestellt. Im Vergleich zu früher ist man auf den Hauptstraßen sehr viel schneller unterwegs. Aber auch hier geht es zu beachten, wie gut die Straßen über den Winter kommen.

Nebenstraßen sind oft nicht oder schlecht befestigt und eine Herausforderung für die Busse und Autos. Unsere Fahrer kennen die Straßen sehr gut und auch die Fahrzeuge sind auf die jeweiligen Straßenverhältnisse abgestimmt. Bei Individualfahrten gilt, sich immer vorher genau nach den Straßenverhältnisse zu erkundigen.

Da wir bei dieser Reise viel auf Nebenstrecken fahren, werden wir oft mit geländegängigen Wagen unterwegs sein.
Fast alle Straßenschilder sind in georgischer und in englischer Sprache und Schrift ausgezeichnet.

Einen Reiz dieser Reise machen die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus.
In Tbilisi wohnen wir in einem 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe der Altstadt.

Das private Gästehaus im Skiort Bakuriani verfügt über Zimmer mit eigener Dusche und WC.

In den Gasthäusern in Kutaissi und Achalziche gibt es Zimmer mit Bad und auch Zimmer mit geteiltem Bad.
In Batumi werden Sie in einem kleinen, familiengeführten Hotel untergebracht, welches ca. 10 Minuten vom Strand entfernt ist.

In den Privatunterkünften von Betscho, Mestia und Uschguli werden Sie von netten Gastgebern erwartet. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. U.U. wird unsere Reisegruppe auch auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unterkünfte sind sauber, einfach aber gemütlich. Es gibt mindestens ein Badezimmer mit Dusche/WC im Haus.

Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie garantiert bei Ihren Essen in den Privatunterkünften erleben. Die Gastgeber werden Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen.

Bitte beachten Sie, dass man die touristische Infrastruktur in Georgien noch nicht mit westlichen Maßstäben messen kann. Erwarten Sie also keinen Luxus, sondern einen eher einfachen Standard. Dafür werden Sie aber mit einer umso herzlicheren Gastfreundschaft empfangen.

Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

Im Preis enthalten ist 12x Halbpension mit Frühstück und Abendessen, 3x Übernachtung mit Frühstück.
Beim Frühstück wird (außer in den Hotels in Tbilisi und Batumi) meist ein gemeinsamer Frühstückstisch für die ganze Gruppe gedeckt.
Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen.

Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Erwarten Sie keine vegetarischen Hauptspeisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet.

Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Halb- oder Vollpension verzichtet, damit Sie allein auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche.

Termine und Preise

Leistungen

  • Transfers (Kleinbus mit Klimaanlage, Allrad-Fahrzeuge)
  • 6 Ü im DZ mit Du/WC, davon 3x in 3*-Hotel (Landeskategorie) in Tbilisi
  • 2x in 2*-Hotel in Batumi(Landeskategorie) und 1x in F amilienhotel in Kutaissi
  • 9 Ü im DZ in Privatquartieren (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad),
    davon je 2x in Bakuriani, Betscho, Mestia und Ushguli sowie 1x in Achalziche
  • 12x Halbpension (Frühstück und Abendessen), 2x Frühstück
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige, einheimische Wander-Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi

Nicht enthaltene Leistungen

  • Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen
  • Zusätzliche Mahlzeiten, alkoholische Getränke
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherungen
  • EZ-Zuschlag (180 €)

TeilnehmerInnen

Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 12

Programmhinweise

Linienflug ab Frankfurt – Tbilisi und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage / ev. gegen Aufpreis)

Reiseinformationen

Gültiger Reisepass: ja
Personalausweis: Ja, auf dem Luftweg problemlos. Bei Einreise auf dem Land- und Seeweg (georgisch-türkische Grenze, Fährhäfen Batumi und Poti) gab es vereinzelt Schwierigkeiten bei der Akzeptanz, so dass die Einreise mit Reisepass empfohlen wird.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Versicherung

Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung und einer Reiserücktrittskostenversicherung.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Generelle Hinweise

Die Reise wird von einem Kooperationspartner veranstaltet.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Georgien entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1.832 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 43 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien, können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Veranstalterspezifische Zahlungsmodalitäten

Die Anzahlung beträgt 20 % des Reisepreises.
Die Restzahlung ist spätestens 28 Tage vor Reisebeginn fällig.
Bei eventuellem Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.

 

Hinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.