Einzelzimmerzuschlag: +285 €
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Wandern im Aostatal bringt uns in den Nordwesten Italiens. Die Region ist eine Perle zwischen den höchsten Gipfeln Europas und zählt wohl bei uns zu einer der am meisten unterschätzten Gegenden Italiens. Das hat vor allem geografische Gründe. Das Aostatal, romantisch eingebettet zwischen der Schweiz und Frankreich, wurde über viele Jahrhunderte hinweg oft nur als kurzer Zwischenstopp nach einer beschwerlichen Überquerung der Alpen betrachtet.
Die satten Wiesen und hohen Berge waren keltisch besiedelt, bevor die Römer die Region eroberten. Von der wechselvollen Geschichte zeugen auch heute noch zahlreiche Burgen und Schlösser, die sich über das Aostatal verteilen. Doch nicht nur in den Bauwerken spiegelt sich die Geschichte wider. Bis heute ist neben Italienisch auch Französisch Amtssprache.
Wandern im Aostatal ist für Naturliebhaber ein wirkliches Erlebnis. Die Wege sind gesäumt von Lärchen, Zirben und Kastanien. Oder wir gehen entlang von Weinbergen und farbenprächtigen Almwiesen. So abwechslungsreich ist die kleine Region.
Während unserer Aostatal Wanderreise entdecken wir auf fünf geführten Touren den östlichen Teil (Gressoney Tal), die Region um die Hauptstadt Aosta sowie den Naturpark Gran Paradiso. Die Touren verlaufen auf Höhen zwischen 1.000 und 2.000 Metern.
Auch Genießer kommen beim Aostatal Wandern voll auf ihre Kosten. Denn hier, geschützt durch die Alpenmassive, gedeihen nicht nur seltene Weinreben. Auf den Almwiesen kann man sich an einer ganz besonderen Kräutervielfalt erfreuen, die vielen Spezialitäten der Region einen einzigartigen Geschmack verleiht. Das Essen ist ein Symbol für die Gastfreundschaft und Geselligkeit der kleinsten Region Italiens, die vor allem für ihre Milchprodukte, Back- und Wurstwaren sowie ihr Obst bekannt ist.
Unsere Unterkünfte sind familiäre Hotels in Pont-Saint Martin, dem Tor zum Aostatal www.crabunhotel.it und in Aymavilles www.hotelrendezvous.it unweit der Hauptstadt Aosta.
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Mehr InformationenTag 1: Samstag
Die Reise beginnt am Hauptbahnhof Mailand. Alle Gäste, die mit dem Zug oder dem Flugzeug anreisen, werden hier um 17:00 Uhr in Empfang genommen und in unser erstes Hotel in Pont Saint-Martin gefahren (ca. 2 h Fahrzeit). Wer mit dem Auto anreist, fährt direkt zum Hotel.
Pont Saint-Martin ist ein beschaulicher Ort am Eingang des Aostatals. Das Wahrzeichen ist die über 2000 Jahre alte Brücke. Der Ort ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen im östlichen Teil der autonomen Region Aosta.
Unsere Unterkunft: www.crabunhotel.it
Tag 2: Sonntag
Unser erster Wandertag beginnt mit einer kurzen Fahrt nach Pontboset, einem kleinen Ort am Flüsschen Ayasse. Von hier geht es zunächst ins Tal und dann steil bergan bis zu einem kleinen Wasserfall. Hier machen wir eine wohlverdiente Pause. Anschließend geht es durch herrlichen Mischwald und verlassene Weiler weiter bergab bis zur Festung von Bard. Wer mag, kann die Burg mit ihren Ausstellungen zur Geschichte und das „Museum der Alpen“ besichtigen und später, in aller Ruhe mit dem Bus zurück zu unserem Hotel fahren. Die anderen gehen weiter, zum Teil, auf einer Straße aus römischer Zeit, bis zum Ort Donnas. Hier ist Zeit für ein Gelato oder eine andere Erfrischung. Anschließend geht es zurück nach Pont Saint Martin, zu unserem Hotel.
(ca. Gehzeit 4 Std. / Aufstieg 300 Hm / Abstieg 650 Hm)
Tag 3: Montag
Heute fahren wir in Richtung Norden ins Gressoney – oder auch Lystal bis wir die sogenannten Walser Dörfer erreichen. Die „deutschsprachigen“ Walser waren einst aus der heutigen Schweiz eingewandert und pflegen ihre Traditionen bis heute. Wir wandern oberhalb des Flusses Lys und genießen dabei herrliche Blicke auf das Tal und das schneebedeckte Monte Rosa Massiv.
(ca. Gehzeit 4,5 Std. / Aufstieg 550 Hm / Abstieg 550 Hm)
Tag 4: Dienstag
Zu unserer letzten Wanderung im Osten des Aoastatals fahren wir wieder mit dem Linienbus ins Gressoneytal bis zum Örtchen Lillianes. Von hier geht es erst am Fluss Lys entlang, später bergan zum „Künstlerort“ Chemp. Dann geht es weiter ins geschichtsträchtige Städtchen Perloz. Wir laufen durch die engen Gassen bis zum Ortsausgang und weiter nach Pont Saint-Martin zurück.
(ca. Gehzeit 4 Std. / Aufstieg 400 Hm / Abstieg 700 Hm)
Am Abend fahren wir von Pont Saint Martin zu unserer neuen Unterkunft unweit der Hauptstadt Aosta. Unsere Unterkunft: www.hotelrendezvous.it
Tag 5: Mittwoch
Am Vormittag erkunden wir bei einer Führung die Hauptstadt Aosta. Wir erfahren dabei viel über die wechselvolle Geschichte der Region.
Am Nachmittag ist Zeit für eigene Erkundungen. Die Cafés und Geschäfte der Stadt laden zum Bummeln ein.
Wer mag, kann vom Busbahnhof aus zum Beispiel noch eine Tour in Richtung Westen bis Courmayeur unternehmen. Der Bergsportort ist das „italienische Tor“ zum Monte Bianco / Mt. Blanc.
Tag 6: Donnerstag
Diesmal starten wir direkt an unserer Unterkunft. Wir folgen dem Cammino Balteo, einem Weitwanderweg durch das Aostatal. Zunächst wandern wir durch Wälder und später durch Weinberge bis in die kleine Ortschaft Moline. Dann folgt das Naturschutzgebiet Côte de Gargantua mit seinem besonders milden Mikroklima. Weiter geht es bis zum Ort Charvensod. Hier beginnt der Abstieg nach Aosta. Zwischendurch haben wir immer wieder fantastische Blicke auf die Stadt, die nördlichen Bergketten mit dem prächtigen Grand Combin Massiv (bis zu 4.300 m) hinter der Schweizer Grenze.
In Aosta Stadt kann – jeder wie er mag – noch durch die Gassen schlendern, einen Cappuccino, einen Aperitivo oder einfach nur die Atmosphäre genießen. Am Abend treffen sich alle wieder im Hotel.
(ca. Gehzeit 4 Std. / Aufstieg 400 Hm / Abstieg 500 Hm)
Tag 7: Freitag
Zum Abschluss entdecken wir einen anderen Teil des Aostatals. Wir fahren in Richtung Süden in eines der schönsten Täler der Region. Das Cogne-Tal ist zunächst schmal, aber öffnet sich später zu einer Hochebene, in deren Zentrum sich der gleichnamige Ort (über 1.500 m hoch) befindet. Von hier haben wir nach der Wanderung, bei leckerem lokalem Wein oder kühlem Bier einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten Berge des Nationalparks Gran Paradiso (höchster Gipfel 4.061 m). Davor aber haben die Götter den Schweiß gesetzt. Deshalb begeben wir uns auf eine Wanderung.
Wasserfälle üben immer einen ganz besonderen Reiz auf uns Menschen aus. Deshalb wandern wir heute zu einem solchen. Wir starten im Ort Cogne und folgen dem kleinen Fluss Urtier bis zum Örtchen Lillaz. Bald erreichen wir die erste Kaskade der Wasserfälle. Jetzt geht es etwas steiler bis zur zweiten Kaskade. Hier stürzt der Gebirgsbach tosend in ein Becken. Es ist ein wunderbarer Ort zum Verweilen. Wer mag, kann die Füße ins kalte Nass halten. Eine herrliche Erfrischung! Auf einem gemütlichen Weg – mit wunderbaren Blicken auf das Tal – geht es dann zurück nach Cogne.
Zum krönenden Abschluss der Reise ist hier Zeit für einen leckeren Aperitivo.
(ca. Gehzeit 4,5 Std. / Aufstieg 500 Hm / Abstieg 500 Hm)
Hinweis:
Wir wandern in den Bergen auf bis zu 2.000 m Höhe. Sollte es die Situation erfordern, werden wir die Wanderungen entsprechend anpassen, auch um die Sicherheit aller zu gewährleisten.
Tag 8: Samstag
Heute heißt es Abschied nehmen, oder Sie verlängern Ihren Aufenthalt im schönen Aostatal noch etwas. Wenn Sie nicht mit dem Auto angereist sind, können Sie unseren Transfer nach Mailand Hauptbahnhof nutzen (siehe Anreise).
Sammeltransfer am ersten bzw. letzten Tag vom Mailänder Hauptbahnhof zum Hotel im Aostatal und zurück
7 Übernachtungen im DZ
7 x Frühstück und 6 x Abendessen (nicht am freien Tag)
deutschsprachige Wanderleitung
Programm wie beschrieben mit 5 geführten Wanderungen
Stadtführung Aosta
An- bzw. Abreise
Einzelzimmerzuschlag: +285 €
Tourist Tax ca. 1,50 €/Nacht vor Ort im jeweiligen Hotel zu zahlen
Getränke beim Abendessen
Wir empfehlen die Anreise mit der Bahn nach Mailand. Die Stadt gehört zu den kulturellen Höhepunkten Italiens (Dom, Scala u. v. m.). Ein oder zwei Übernachtungen bieten sich an.
Es gibt auch viele verschiedene Flugverbindungen von mehreren Städten Deutschlands nach Mailand Linate (eher empfohlen) oder Mailand Malpensa (liegt etwas außerhalb).
Der Treff zum Transfer ist genau um 17:00 Uhr am Hauptbahnhof Mailand (Milano Centrale). Alle Gäste, die mit dem Zug oder dem Flugzeug anreisen, werden hier in Empfang genommen und in unser erstes Hotel im Aostatal gefahren (ca. 2 h Fahrzeit).
Um Stress zu vermeiden (Zugverspätungen oder Flugausfälle oder Ähnliches), empfehlen wir eine deutlich frühere Anreise. Am entspanntesten ist es, wenn Sie vorher einen Tag (oder mehr) in Mailand verbringen. Die Stadt lohnt sich in jedem Fall.
Wer mit dem Flugzeug kommt, kann mit Bus, Bahn oder Taxi zum Hauptbahnhof kommen. Es gibt hier auch eine Gepäckaufbewahrung. Sie können also eventuelle Wartezeiten mit einem Bummel durch Mailand verkürzen.
Wer mit dem Auto anreist, kann an unseren Unterkünften parken.
Am Abreisetag findet der Transfer zum Mailänder Hauptbahnhof um ca. 8:00 Uhr statt (Ankunft ca. 10:45 Uhr). Es gibt z. B. eine Direktverbindung Mailand – Frankfurt um 11:10 Uhr (Stand 2025). Bitte keine Züge mit früherer Abfahrtszeit buchen.
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Mehr InformationenLieber Herr Herrmann,
unsere Reise in das Aostatal mit all den schönen Wanderungen war einfach nur herrlich! Linda, unsere Wanderführerin, hat uns zu vielen schönen Zielen und Plätzen geführt und uns viel über Geschichte und Kultur erklärt. Sie war immer fürsorglich, gut gelaunt und für alle da. Unsere geplante Wanderung am Freitag konnte wegen Murenabgängen nicht stattfinden. Dafür sind wir im Parco Nazionale Gran Paradiso nahe Cogne gewandert. Diese Wanderung war das „Sahnehäubchen“ der Wanderungen. Nach einem Aufstieg gingen wir durch einen herrlichen, lichten Lärchenwald (Brotzeitplatz) mit Blick auf einen Gletscher und den Monte Bianco. Beim Abstieg haben uns ein Wildbach und die sehenswerten Wasserfälle von Lillaz begleitet. Eindrucksvoll und sehr schön.
Herzliche Grüße aus dem Chiemgau,
Viktoria
„Die meisten unserer Touren habe ich selbst erkundet. Ich berate Sie gern.“
Gilt für Gruppen- und Vereinsreisen, bei denen Sie die Wanderungen sowie den Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen können.
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