Einzelzimmerzuschlag: +195 €
Auf der Wanderreise Italien Friaul lernen wir das Flair der Hafenstadt Triest mit seiner Mischung aus mediterraner Lebensart und österreichischer Kaffeehausromantik kennen. Außerdem erwandern wir das die Stadt umgebende Karstgebirge mit seiner dörflich-romantischen Idylle.
Einzelzimmerzuschlag: +195 €
„Die meisten unserer Touren habe ich selbst erkundet. Ich berate Sie gern.“
Typisch für das teils dicht bewachsene, teils karge Karst-Plateau sind Höhlen, Dolinen und unterirdische Flussläufe. Und natürlich ist die Region auch geprägt durch die Küstenlandschaft und das tiefblaue Wasser der Adria.
Triest ist weit mehr als Italien. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges stand Triest unter österreichischer Herrschaft und wurde später erst italienisch. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Region Triest zunächst von Jugoslawien beansprucht und 1947 sogar ein eigener Staat. 1954 wurde dieser Staat dann wieder aufgelöst und das Territorium zwischen Italien und Jugoslawien aufgeteilt. Seither ist die Stadt wieder italienisch. Die abwechslungsreiche Geschichte spiegelt sich auch in der Vielfalt der Architektur wider.
Diese vielfältige Atmosphäre zieht schon seit Jahrhunderten bekannte Literaten in den Nordosten Italiens. An einigen Orten werden wir beispielsweise auf den Spuren von Rainer Maria Rilke oder James Joyce wandeln.
Die Verschmelzung der verschiedenen Kulturen ist auch in der regionalen Küche zu sehen. Hier trifft deftige Karst-Küche auf habsburgische Genüsse und slowenische Einfachheit auf venezianische Raffinesse. Zudem haben in Triest auch jüdische und türkische Kaufleute ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Kurz und gut: Triest ist viel mehr als Pizza und Pasta. Dazu kommen die ausgezeichneten friulanischen Weine.
Es ist eine kleine, aber inzwischen vielleicht die beste italienische Weißweinregion. Auch kräftige Rotweine, teilweise autochthone, werden hier gekeltert. Nach einem guten Essen und einem großartigen Wein darf der Espresso natürlich nicht fehlen. Da trifft es sich gut, dass Triest auch die Stadt des Kaffees ist. Die weltberühmte Marke Illy hat hier ihren Sitz. Es gibt Dutzende traditionelle Kaffeehäuser und der wunderbare Espresso heißt hier nicht einfach Espresso, sondern Nero und es gibt wohlklingende Spezialitäten wie den Nocciolino oder den Ciocchino. Genießen Sie Triest mit allen Sinnen!
Sistiana heißt der malerische Start- bzw. Endpunkt des Sentiero Rilke, auch als Rilkeweg bekannt. Umrahmt von üppigem Grün und hell strahlenden Karst-Klippen, entfaltet sich hier die bezaubernde Bucht von Sistiana. Der Rilkeweg erstreckt sich über etwas mehr als zwei Kilometer entlang der Küste und belohnt Wanderer mit atemberaubenden Ausblicken auf das glitzernde Wasser und die umliegende Landschaft. Er ist Teil unserer Touren auf der geführten Wanderreise Italien Friaul. Hier wird der Weg zum Ziel, denn neben dem Wandern lädt die Umgebung auch zum Verweilen und Genießen ein. Der Pfad führt über den Karst-Rücken bis hin zum majestätisch auf einem Felsvorsprung thronenden Castello di Duino. Im Winter 1912 begann Rainer Maria Rilke an diesem inspirierenden Ort mit dem Schreiben seiner berühmten Duineser Elegien, die er 1922 vollendete. Da er in dieser Zeit oft entlang des Weges spazierte und die Region über die Grenzen hinaus bekannt machte, wurde dieser Weg schon frühzeitig nach ihm benannt.
Von unserem Hotel Al Viale Triest (Landeskategorie 3 Sterne) sind es zu Fuß nur ca. 1 km bis zum Canale Grande und zum zentralen Platz Piazza Unita. Von hier kann man auf das Meer schauen und mit etwas Glück sogar die Berge der Voralpen erkennen. Unser Hotel in Triest: https://www.hotelalviale.it/en/
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Mehr InformationenIndividuelle Anreise nach Triest (siehe auch Informationen). Am Abend treffen wir uns im Hotel zum gemeinsamen Abendessen und besprechen dabei die kommende Wanderwoche.
Um unsere neue Umgebung
kennenzulernen, beginnen wir mit einer Wanderung durch die Stadt. Triest, die Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien und einstmals der wichtigste Hafen der k.u.k.-Monarchie, ist auch eine Stadt der Literatur. Wir begeben uns auf die Spuren großer Schriftsteller, erkunden die Stadt der verschiedenen Religionen, lernen die vielfältige Architektur kennen und tauchen ein in ihre Geschichte. Wir können zwischendurch in einem typischen Triestiner Buffet zu Mittag essen oder in einem historischen Kaffeehaus Rast machen.
Mit dem öffentlichen Bus fahren wir auf die oberhalb der Stadt gelegene Karstebene. Die Wanderung beginnt bei Opicina. Von hier laufen wir zur Kirche Monte Griza und weiter bis Prosecco. Dabei genießen wir die herrlichen Ausblicke über den gesamten Golf von Triest. Unser Tagesziel ist das Schloss Miramare, das Schloss der Habsburger, mit seinem weitläufigen Park. Immer, wenn sich die österreichische Kaiserin Sissi in Triest aufhielt, bewohnte sie das Traumschloss auf den Klippen über dem Meer. Ursprünglich wurde es für den Erzherzog Ferdinand Maximilian erbaut, der aber kurz nach seiner Berufung zum Kaiser von Mexiko ermordet wurde und daher nie wieder nach Miramare zurückkehren konnte.
Wieder geht es hinauf in den Karst. Durch dichten Wald wandern wir von Opicina bis zur Grotta dei Ciclami, um danach den Monte Orsario zu erklimmen. Mit 470 Hm ist er eine der höchsten Erhebungen im Karst. Von hier genießen wir die Blicke auf die obere Adria und bei guter Sicht sogar bis zur Lagune von Venedig. Wem das zu anstrengend ist, der kann in der Zwischenzeit eine Pause machen. Unterwegs entdecken wir die typische Karstlandschaft.
Ernst Decsey (österreichischer Schriftsteller):
…Schönland…und wann kann man’s vergessen?
Nein, die Schönheit quält als Erinnerung weiter, und man sieht nichts mehr vor Augen als die purpurblauen Sterne der Disteln, die wundersam aus dem Karststein brechen wie die Sehnsucht aus einem hartgewordenen Herzen. Nein, ich werde dich nie vergessen, Land der blauen Distel: Ich bin dein!
Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst können wir die charakteristischen Blüten und Farben der Hochebene bewundern. Nach einer Stärkung mit Wein, Schinken und Käse besuchen wir die Wehrkirche von Monrupino und, wenn möglich, das urige Karst-Museum.
mit Monte Orsario:
Heute legen wir eine Wanderpause ein. Erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten der Umgebung wie die Grotta Gigante, besuchen Sie eines der zahlreichen Museen Triests oder machen Sie einen Ausflug nach Muggia, Udine oder Venedig.
Mit dem Bus geht es nach Duino, von wo aus wir das Gebiet des Monte Ermada erwandern. Hier befinden sich auch unzählige Stellungen aus dem 1. Weltkrieg. Unser Weg führt über die Villa Koisce hinunter nach San Giovanni, wo der bis dahin unterirdisch verlaufende Karstfluss Timavus an die Oberfläche tritt und ins Meer fließt. Über das Fischerdorf Villaggio del Pescatore geht es nach Duino. Hier, in der Perle der Triestiner Riviera, befindet sich das Castello di Duino der Familie Thurn und Taxis. Auch Rainer Maria Rilke kam in den Genuss der adligen Gastfreundschaft und ließ sich hier während ausgiebiger Wanderungen entlang der Küste zu seinen Duineser Elegien inspirieren. Zum Abschluss wandern wir auf dem sogenannten Rilkeweg bis Sistiana.
Wir fahren mit dem Bus nach Basovizza und starten an einem Denkmal, welches an die Zeit des II. Weltkrieges erinnert. Italienische, österreichische und jugoslawische Geschichte ist hier allgegenwärtig. Weiter geht es auf wunderbaren Wegen oberhalb des Rosandratals bis zum kleinen Weiler Bottazzo. Auf dem italienisch-slowenischen „Freundschaftsweg“ durchwandern wir dann das Rosandratal. In Siaris kommen wir zum hübschen Kirchlein Santa Maria und erreichen schließlich unser Tagesziel, Bagnoli della Rosandra.
Es heißt Abschied nehmen. Gern geben wir Ihnen auch Tipps für eine Verlängerung in der Region. Wie wäre es mit Venedig oder Istrien?
nicht im Preis enthalten
Wir empfehlen die Anreise mit dem Zug, z. B. von München nach Triest (mit Umstieg in Villach oder Venedig). Vom Bahnhof zum Hotel sind es zu Fuß weniger als 15 Minuten. Mit dem Taxi weniger als 10 Minuten.
Für eine entspannte Rückreise bieten sich Zwischenstopps z. B. in Venedig, Padua, Verona, Brixen oder Bozen an. Hier können Sie die in vielen Unterkünften kostenfrei erhältliche Südtirol-Card nutzen, um die wunderbare Region mit Bahn oder Bus zu erkunden. Wir beraten Sie dazu gern telefonisch.
Wer mit dem Flugzeug anreisen möchte, kann die Flughäfen Triest (weiter mit dem Flughafenbus 51 für ca. 5 € nach Triest Hbf. – Centrale) oder Venedig nutzen. Von Venedig kann man mit dem Zug nach Triest fahren.
Wer mit dem Auto anreist, kann in Triest im Parkhaus in der Nähe des Hotels parken.
In der Via Scipio Slataper 5 (ca. 300 m vom Hotel) befindet sich das kleine Autorimessa Central. Pro Tag kostet das Parken hier ca. 17 €.
In der Via Pieta 7 (ca. 600 m vom Hotel) befindet sich die Garage Saba Ospedale Maggiore. Pro Tag kostet das Parken hier ca. 18 € (siehe www.sabait.it/it/parcheggio-trieste).
Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung und eine Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Weitere Informationen finden Sie hier.
Reisende mit anderen oder doppelten Staatsbürgerschaften informieren uns bitte vor der Buchung. Sie werden dann entsprechend informiert.
Teilnehmerzahl: min. 6 – max. 14
Anzahlung: 20 % des Reisepreises
Fälligkeit des Restbetrages: 20 Tage vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Veranstalters: bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn
Mediterrana Tours
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
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Mehr InformationenVon der Wanderreise Triest und der Karst bin ich erfüllt und begeistert zurückgekommen. Hauptanziehungsort war für mich Triest, aber nun habe ich auch das Hinterland kennengelernt: Geschichte, Orte, Natur, Höhlen, Grotten, Kirchen, Weine und Olivenöl, Fischgerichte, Osmizze, Schlösser u. v. m. Sogar ein Orgelkonzert in der ältesten Kirche Triests habe ich genossen. Zum Gelingen der Reise trug wesentlich unsere Reiseleiterin Siggi bei, mit der Sie einen Glücksgriff gemacht haben. Ihre Art, mit Menschen umzugehen, für jeden das passende Buch, ein nettes Wort, eine aufmunternde Geste parat zu haben: einfach großartig.
Marie-Luise Plümpe, Ludiwgsau
Nach meiner dreiwöchigen Reise bin ich wieder gut zurückgekehrt. Ein Höhepunkt war die Wanderreise Triest. Selten habe ich mich so wohl und persönlich betreut gefühlt, wie im kleinen und „exklusiven“ Kreis der „Mediterrana-Gesellschaft“. Ein wahrer Luxus, für den ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Besonderer Dank gilt auch Siggi, die nicht nur um unsere „Weiterbildung“, sondern auch um unser Wohlbefinden besorgt war.
Es grüßt sie ganz herzlich
Elisabeth Hartmann, Nürnberg
Das Friaul im Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien war landschaftlich, geschichtlich und kulturell eine sehr angenehme Entdeckung für mich. Vor dieser Wanderreise Friaul war mir dieses freundliche und authentische Fleckchen Erde mit seinen liebenswerten Menschen völlig unbekannt. Neben den wunderbaren Kunsteindrücken in Udine und Aquileia waren auch die kulinarischen Genüsse einprägsam, das Fischessen in Grado mit Empfehlungen von Simonetta war phantastisch und das traditionelle Gräupchenrisotto in Cividale ist in meinen Speiseplan zuhause eingegangen, gewürzt mit Lorbeerblättern, gepflückt an den Büschen am Wegesrand.
Wer ein ursprüngliches Stück Italien kennenlernen möchte, dem sei diese Reise wärmstens empfohlen !
Betina Beck, Dresden
Lieber Herr Herrmann,
jetzt, fast am Ende des Jahres, wollte ich Ihnen doch noch zu unserer Wanderreise im Friaul schreiben.
Uns, meiner Schwester und mir, haben die Tage im Friaul sehr gut gefallen. Vor allem die Wanderungen erst im nördlichen Friaul, dann im Karst haben wir genossen; so viel Schönes und Interessantes haben wir genießen können! Jeder Tag war von unseren beiden Wanderführern, Robert und Sandra, bestens vorbereitet und organisiert. Sie haben uns die schöne Landschaft und Kultur erleben und erfahren lassen. An manchen Plätzen wäre ich gerne noch länger geblieben :-). Dazu hatten wir auch noch Wetterglück! Nur für einen Tag in Triest war schlechtes Wetter angesagt. Sandra hat unseren „freien Tag“ auf Sonntag verschoben und uns mit guten Tipps für Ausstellungen versorgt. So konnten wir auch einen Tag in Triest mit Bora, Regengüssen, Pfützenspringen und interessanter Kunst erleben :-).
Herzliche Grüße,
Viktoria
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