Einzelzimmerzuschlag: +245 €
(EZ sind Doppelzimmer zur Alleinnutzung)
Die geführte Wanderreise Dresden und Elbsandsteingebirge zeigt uns die Perlen dieser vielfältigen Region. Die Wanderwoche ist etwas leichter (durchschnittliche Gehzeiten ca. 4 h) als unsere: Wanderreise Sächsisch-Böhmische Schweiz. Neben dem Elbsandsteingebirge entdecken wir hier auch Dresden und Meißen.
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„Die meisten unserer Touren habe ich selbst erkundet. Ich berate Sie gern.“
Von den Höhen über Graupa kann man bereits in die Sächsische Schweiz blicken. Auf drei Wanderungen bekommen wir einen kleinen Einblick in die Schönheit des Elbsandsteingebirges. Eines unserer Ziele ist die Bastei, die berühmteste Felsformation der Region. Bevor die Romantiker diesen Ort für sich entdeckten, trieben hier die Raubritter ihr Unwesen.
Sachsen ist nicht nur die östlichste Weinbauregion Deutschlands, sondern auch die kleinste. Sie reicht von Dresden-Pillnitz bis nach Meißen. Pillnitz ist vor allem für sein Schloss bekannt, das August der Starke zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach seinen Vorstellungen umbauen ließ. Hier bauen auch viele kleine Winzer ihre Reben an. Entlang des Dresdner Weinwanderweges laufen wir mit Blick auf das Elbtal bis nach Graupa. Hier haben wir die Möglichkeit, dem Richard-Wagner-Museum einen Besuch abzustatten. Während seiner Zeit als sächsischer Hofkapellmeister komponierte er hier große Teile des Lohengrins.
In Meißen wandern wir immer mit Blick auf die Albrechtsburg, die stolz über der Meißner Altstadt thront, entlang des Sächsischen Weinwanderweges. Ihr herrschaftlicher Anblick zeugt von der großen Bedeutung, die die Burg lange Zeit für die Stadt und das Land hatte.
Unsere Unterkunft ist das zentral zwischen Neustadt und Altstadt gelegene Best Western Plus Hotel Dresden City in der Melanchthonstraße: www.best-western-dresden.de
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Mehr InformationenIm Laufe des Tages individuelle Anreise nach Dresden. Am Abend begrüßen wir Sie in unserem Hotel.
Von unserem Hotel sind es zu Fuß nur ca. 3 Minuten bis zum Elbufer, 10 Minuten zum Goldenen Reiter, dem Reiterstandbild von August dem Starken, und ca. 20 Minuten bis zur Altstadt mit der Frauenkirche, dem Zwinger und der Semperoper.
www.best-western-dresden.de
Die Tour beginnt und endet am Fähranleger in Hrensko/Herrnskretschen in der Böhmischen Schweiz. Auf einem alten Kirchweg passieren wir den verlassenen
Friedhof des Ortes und wandern durch den Wald in den Nachbarort Janov/Jonsdorf. Vom dortigen Aussichtsturm genießen wir eine grandiose Rundumsicht auf die Tafelberge der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und die blauen böhmischen Berge. Auf einem nicht alltäglichen Wanderweg überqueren wir dann den Golfplatz und begegnen eventuell böhmischen Indianern, die dort ein Camp bevölkern. Auf aussichtsreichen Wegen erreichen wir wenig später den Hutberg mit seinem markanten Aussichtspunkt. Unterwegs begegnen uns zahlreiche Spuren der früheren Bewohner des verschwundenen Sudetenlandes. Unsere Wanderetappe endet an der liebevoll rekonstruierten Kirche von Ruzova/Rosendorf. Und wie es sich für ein böhmisches Dorf gehört, befindet sich direkt gegenüber der Kirche eine Gastwirtschaft. Dort können wir mit etwas Glück die Wartezeit genießen, bevor uns der Bus zurück zum Fähranleger bringt.
Mit der S-Bahn fahren wir nach Meißen. Zuerst begeben wir uns zum Ratsweinberg und wandern von dort zum Schloss Proschwitz, dem ältesten privaten Weingut Sachsens. Durch die Weinberge steigen wir anschließend zur Benno-Kanzel ab und wechseln dann die Elbseite. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Klosterruine „Zum Heiligen Kreuz“, eine der ältesten Klosteranlagen Sachsens. Nach einem Rundgang begeben wir uns zur Albrechtsburg. Die im Jahr 968 erstmals erwähnte Burganlage gilt als ältester Schlossbau Deutschlands und ist eines der bekanntesten spätgotischen Architekturdenkmäler. Im Meißner Dom wirkte einst der legendäre, später heiliggesprochene Bischof Benno. Anschließend flanieren wir durch die Gassen der pittoresken Altstadt, bevor wir dort einkehren werden.
Die Tour beginnt am Marktbrunnen in Stadt Wehlen. Anschließend wandern wir gemächlich durch den Ort aufwärts und betreten am Buschholz den Nationalpark Sächsische Schweiz. Wenige Minuten später erreichen wir den Eingang zur Teufelskammer und steigen durch die schaurig-schöne Schlucht hinab in den Wehlener Grund. Vorbei an einem eiszeitlichen Strudeltopf und am Höllengrund erreichen wir auf naturbelassenen Pfaden den Steinernen Tisch. Von dort sind es nur noch 15 Minuten bis zur berühmten Basteibrücke. Dort nehmen wir die atemberaubenden Ausblicke tief in uns auf, bevor wir über die Schwedenlöcher zum Amselsee absteigen. Weiter geht es in den Kurort Rathen, wo wir die Tour in einer gastlichen Stätte im Ort ausklingen lassen können.
Heute legen wir eine Pause ein. Sie können auf eigene Faust Wanderungen in der Umgebung unternehmen, die Höhepunkte Dresdens besuchen oder nach Prag oder Leipzig fahren. Auch eine Dampferfahrt auf der Elbe ist ein besonderes Erlebnis.
Die Tour beginnt und endet in Dresden-Pillnitz. Wir erleben die Besonderheiten eines innerstädtischen Naturschutzgebietes auf historischen Jagdwegen und den Zauber der Weinberge zu Pillnitz. Im Garten des Jagdschlosses Graupa bestaunen wir einige über 400-jährige Eichen und den Lebensweg des Meisters der Tonkunst, Richard Wagner. Unterwegs begegnen wir Weingütern und mit ein wenig Glück können wir den edlen Rebensaft direkt beim Erzeuger verkosten. Am Ende der Tour besteht die Möglichkeit, den gepflegten Parkanlagen von Schloss Pillnitz einen Besuch abzustatten.
Die Tour führt auf weitgehend naturbelassenen Pfaden vorbei am Großen und Kleinen Bärenstein zur Götzingerhöhle und zum Schloss Thürmsdorf mit der benachbarten Schokoladenmanufaktur. An der Malerwegskapelle genießen wir den legendären Thieleblick auf den Lilienstein und die Festung Königstein. Wir runden unsere Tour mit einer Panoramaaussicht vom Rauenstein ab, bevor wir zum Bahnhof zurückkehren.
Es heißt Abschied nehmen oder Sie verlängern Ihren Aufenthalt in Elbflorenz. Das nahe gelegene Prag oder auch Leipzig sind natürlich immer einen Besuch wert
Wir empfehlen die Anreise mit der Bahn bis Dresden Neustadt. Reisebeginn: 19:00 Uhr im Hotel
Gehzeiten von durchschnittlich 4 h. Auf- und Abstiege bis ca. 300/300 HM, auch einige kurze, steilere Anstiege über Leitern, aber keine Extremsituationen. Geeignet für alle mit normaler Kondition
Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung und eine Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Mediterrana Tours
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
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Mehr Informationenvon Michael Herrmann, Inhaber von Mediterrana Tours

Mein absoluter Lieblingsblick liegt kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze: Vysoká Lípa – auf Deutsch Hohenleipa – ein kleiner Ort in der Böhmischen Schweiz. Vom oberen Teil des Ortes öffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht. Man blickt gleichzeitig auf die Sandsteinformationen der Sächsischen und Böhmischen Schweiz, auf das durch Vulkanismus entstandene Böhmische Mittelgebirge mit seinen charakteristischen Kegelbergen und sogar auf das Lausitzer Gebirge – auf tschechischer Seite Lužické hory genannt. Drei völlig unterschiedliche Landschaften auf einmal. Und das, von einem einzigen Punkt aus.
Der Kontrast ist das Besondere: die kantigen Sandsteintafeln hier, die sanft geschwungenen Vulkankegel dort. Besonders am Abend, wenn das Licht tiefer steht und die Schatten länger werden, ist dieser Blick schlicht traumhaft.
Wer die Bastei kennt, kennt noch lange nicht das Elbsandsteingebirge. Mein persönlicher Tipp für alle, die etwas abseits der großen Wege suchen, der Große Zschirnstein auf der linken Elbseite. Er ist mit 562 Metern einer der höchsten Punkte der Region.
Was ihn besonders macht, ist sein fast vollständiger Rundumblick von 360 Grad. Von hier oben sieht man nicht nur die Felsformationen des Elbsandsteingebirges und die Berge des Böhmischen Mittelgebirges. Man entdeckt auch das Erzgebirge und sogar Dresden. Eine Aussicht, die einem die ganze Dimension dieser Landschaft vor Augen führt.
Was das Wandern hier für mich einzigartig macht, lässt sich am besten im Herbst erleben. Am Morgen liegt oft Nebel zwischen den Felsen – märchenhaft und ein bisschen mystisch. Die Luft ist angenehm kühl, das Licht weicher als im Sommer. Die Weinberge und Laubbäume wechseln ihre Farbe ins Rötliche. Fotos können das kaum einfangen. Man muss dabei sein.
Es gibt viele wunderbare Aussichtspunkte in der Region: die Kipphornaussicht, den Carolafelsen, die Schrammsteinaussicht. Alle groß genug für eine Rast mit Weitblick.
Mein persönlicher Favorit ist aber die Idagrotte am Frienstein. Um sie zu erreichen, geht man ein kurzes Stück auf einem schmalen Pfad am Fels entlang – Haltegriffe sind teilweise vorhanden. Das kleine Abenteuer lohnt sich: Die Grotte ist für Elbsandstein Verhältnisse ungewöhnlich groß und wurde früher tatsächlich als Wohnraum genutzt. Von ihrer „Terrasse” aus blickt man direkt auf die gegenüberliegenden Felsformationen. Ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.
Zwei Einkehrorte liegen mir besonders am Herzen – und beide passen perfekt zur Stimmung unserer Wanderwoche.
Nicht billig, aber gut – und das in jeder Hinsicht. Selbstgebrautes Bier, wagenradgroße Kuchen und Brot frisch aus dem Ofen, alles in Bio-Qualität, direkt am plätschernden Mühlgraben. Als Abschluss nach einer langen Wanderetappe ist die Schmilkaer Mühle schlicht perfekt. Von hier steigen wir auf die Fähre zur anderen Elbseite, wo die S-Bahn auf uns wartet. Und wenn nicht – es kommt wieder eine.
Das Weingut Klaus Zimmerling liegt direkt an unserer Strecke am Sächsischen Weinweg – und es ist weit mehr als ein Weingut. Die Reben wachsen am Königlichen Weinberg Pillnitz, an den nach Süden ausgerichteten Terrassen der Rysselkuppe. Die Weine der Familie Zimmerling sind außergewöhnlich, die lokalen Köstlichkeiten dazu lecker. Und das alles in einer parkähnlichen Anlage, blumengesäumt und geschmückt mit Skulpturen von Małgorzata Chodakowska – der Künstlerin des Hauses. Eine vielleicht einzigartige Kombination, auf jeden Fall eine wunderbare.
Was mich in dieser Region immer wieder fasziniert, ist kein klassisches Naturschauspiel – sondern ein Prozess: die Wiederkehr des Waldes nach Borkenkäferbefall und Waldbränden.
Wo einst Monokulturen standen, entwickelt sich heute – teils von selbst, teils mit menschlicher Hilfe – ein neuer, vielfältigerer Wald. Man kann das auf dem eigens angelegten „Weg zur Wildnis” direkt beobachten und miterleben. Für mich ist das eines der eindrücklichsten Naturphänomene der ganzen Region: nicht Urgewalt, sondern stille Erneuerung.
Gute, eingelaufene Wanderschuhe (mehr dazu unter https://mediterranatours.de/informationen/ im 2. Abschnitt) mit griffiger Sohle sind auf dieser Tour wirklich entscheidend. Sandstein wird bei Nässe rutschig – das unterschätzen viele. Ebenso wichtig: die Füße vor und während der Tour gut pflegen, am besten mit Hirschtalgcreme, damit es keine Blasen gibt.
Noch ein Hinweis zu den Höhenmetern: Wir starten in Dresden auf etwa 100 Metern über dem Meeresspiegel, die höchsten Punkte unserer Wanderungen liegen bei rund 500 Metern. Das klingt nach wenig – aber im Elbsandsteingebirge geht es dabei ständig auf und ab. Insgesamt ist diese Tour etwas leichter als unsere Wanderreise Sächsisch-Böhmische Schweiz, und wir haben viel Zeit. Aber unterschätzen sollte man sie nicht.
Hallo Herr Brämer,
ich möchte nur mal kurz Feedback geben zu der Wanderreise
Elbsandsteingebirge/Dresden, von der ich letzten Sonntag zurückgekommen
bin. Die Reise hat mir sehr gut gefallen, sie war ausgezeichnet organisiert
und die Wanderungen hervorragend geführt. Das Hotel war hervorragend und mit
der Reisegruppe (wir waren nur zu zehnt) hatte ich auch sehr viel Glück.
Insbesondere erwähnenswert finde ich die tollen, wechselnden Lokale, die
Michael Herrmann ausgesucht hatte. In manche dieser Lokale gerät man
wirklich nur mit einem Insider, der Michael ja zweifelsohne ist.
Also insgesamt eine tolle Reise.
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet,
Meike
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