Warum eine geführte Wanderreise Montenegro ?
Unsere Wanderreisen Montenegro führen seit über 15 Jahren in die interessantesten Ecken einer kaum bekannten Region Europas. Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Als wir Ende der neunziger Jahre Montenegro für uns entdeckten, stand schnell fest: Dieses kleine Land mit dieser großartigen Natur muss zu Fuß erkundet werden.
Übrigens wurde die montenegrinische Hafenstadt Kotor vom Lonely Planet Reisebuchverlag zu einer der zehn besuchenswertesten Städte gekürt. Mit ihrer exponierten Lage, im südlichsten Fjord Europas gelegen, ist sie etwas Besonderes. Die lebhafte, venezianisch geprägte Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe.
Wir besuchen Kotor auf beiden Montenegro Wanderreisen – lassen Sie sich das nicht entgehen !


Informationen zu den von uns bereisten Nationalparks

Biogradska Gora Nationalpark

Nur 100 km nördlich von Montenegros Hauptstadt Podgorica befindet sich der im Jahre 1952 gegründete Nationalpark Biogradska Gora. Er ist 5700 Hektar groß und zählt zu den wenigen „wahren“ Urwäldern Europas. Der Nationalpark lockt aber nicht nur Wissenschaftler und Biologen. Die unberührte Natur und der fantastische Sternenhimmel, den man am Lagerfeuer  auf der Alm genießen kann, sorgen auch bei Wanderern für Begeisterung. Wer auf einem der bis zu 2000 m hohen Berggipfel inne hält, genießt einen spektakulären Panoramablick auf die Bjelasica Gebirgskette. Bis zu 500 Jahre alte Bäume bewachen das Herz des Nationalparks, den Biograder See. Märchenhaft glitzert der kristallklare Gletschersee, den Wanderer am liebsten vom Aussichtsturm betrachten. Während am Boden die ein oder andere Spur eines Hirsches oder Bären entdeckt werden kann, singen bis zu 150 verschiedene Vogelarten hoch oben in den Baumkronen.

Durmitor Nationalpark

Die tiefste Schlucht Europas und der höchste Berg Montenegros – es wundert nicht, dass der Durmitor Nationalpark seit 1980 UNESCO Weltnaturerbe ist und hier Abenteurerherzen höher schlagen. Stolz erhebt sich der höchste Gipfel des Landes, der Bobotov Kuk, mit seinen 2522 Metern über dem größten Nationalpark Montenegros. Wo im Winter Ski- und Snowboardfahrer auf ihre Kosten kommen, ist im Sommer und Herbst die ideale Zeit für Wanderungen durch die 39000 Hektar große Gebirgslandschaft mit fast 50 Gipfeln über 2000 Meter Höhe. Als Schatz des Nationalparks begeistert die Tara Schlucht mit einer Tiefe von bis zu 1300 Metern. Damit ist sie die zweittiefste Schlucht der Welt und ein sehr beliebtes Fotomotiv. Neben den felsigen Hochplateaus spiegeln sich tiefgrüne Nadelwälder in den 17 Gletscherseen, die unter Landsleuten die liebevolle Umschreibung „Augen des Berges“ tragen. Der bekannteste, der Crno Jezero („Schwarzer See“), befindet sich nur einen Spaziergang entfernt von unserer Unterkunft im Ort Zabljak.

Lovcén Nationalpark

Der im Jahre 1952 gegründete Lovcén Nationalpark ist zwar nicht der größte, kulturell aber der bedeutendste Nationalpark Montenegros. Am Fuße der Lovcén Gebirgskette liegt die einstige Hauptstadt Cetinje. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die ehemaligen Botschaften Deutschlands, Russlands oder Belgiens, die kleinen Klöster und Kirchen sowie die Plätze und Straßen wirken wie ein Freilichtmuseum. Die Wanderung zum Njegos-Mausoleum, dem wichtigsten historischen Erbe Montenegros, führt durch idyllische Wälder und verschiedene Vegetationszonen. Hier treffen mediterranes und kontinentales Klima aufeinander und das schafft eine perfekte Voraussetzung für viele endemische Pflanzen- und Tierarten. Hoch oben auf dem Lovcén, in einer Höhe von 1655 Meter ü.M., thront das Grabmal von Petar II. Petrović Njegoš. Das Denkmal steht für die Widerstandsfähigkeit und Standhaftigkeit des kleinen Landes, das nach einer jahrhundertelangen Besatzungs- und Kriegsgeschichte unter Njegoš zur Blüte kam. Der von 1830-1851 regierende Nationalheld gilt bis heute nicht nur als revolutionärster Herrscher, sondern auch als bedeutendster Dichter und Philosoph Montenegros. Mit seinem letzten Wunsch, der selbst erwählten Ruhestätte, scheint er noch immer über das Land zu wachen.

Länderinformationen Montenegro

Zahlungsmittel

Das offizielle Zahlungsmittel in Montenegro ist der Euro. Damit entfällt auch der Geldumtausch für die meisten Touristen aus EU-Ländern. Banken gibt es in jedem größeren Ort. Das Abheben von Bargeld ist mit Maestro-Karten (EC-Karte) bzw. Kreditkarten möglich. Mit den V Pay Karten der Volks- und Raiffeisenbanken bekommen Sie nur in EU Ländern Geld.
D.h. in Kroatien ja – in Montenegro nein!

Essen und Trinken in Montenegro

Wie in allen Balkanländern legt man auch in Montenegro viel Wert auf gutes Essen. In den Küstenregionen stehen Fisch und Meeresfrüchte ganz oben auf der Speisekarte. Beides wird mit viel Olivenöl und zahlreichen Gewürzen zubereitet. Dazu gibt es folgendes Sprichwort: Ein Fisch sollte dreimal schwimmen, zuerst im Meer, dann im Olivenöl und zuletzt im Wein. Aber nicht nur am Meer kann man den Fisch genießen. Am Skadar See beispielsweise versteht man sich hervorragend auf die Zubereitung von Süßwasserfischen. Im Norden des Landes isst man noch die traditionelle montenegrinische Küche. Morgens kommt Popra, eine Mahlzeit aus Brot, Butter, Käse und Milch, auf den Tisch. Auch die montenegrinische Art der Polenta – Kaćamak – und Cicvara – eine Mischung aus Weizenmehl, Maismehl und Käse – wie auch Lamm und Schinken können den Gaumen begeistern. Nicht alle Spezialitäten können hier Erwähnung finden, man sollte die Leckereien selbst probieren.
Bekannt ist Montenegro auch für gute Weine. Gern getrunken werden Weine aus den Regionen Cerminica und Doljani. Vranac und Merlot sind die bekanntesten. In Montenegro kann man aber nicht nur Wein trinken, auch die Biertrinker kommen auf ihre Kosten. Nikšićko pivo ist die bekannteste und am meisten verbreitete Biermarke.

Einreiseinformationen

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Weitere Informationen finden Sie: hier.

Telefonieren und Internet

Telefonieren mit dem Handy ist in (fast) ganz Montenegro problemlos möglich. Um von Montenegro nach Deutschland zu telefonieren, muss man die +49 vorwählen und die 0 der Vorwahl weglassen.
Da Montenegro nicht zur EU gehört ist das Telefonieren mit einem deutschen Handy allerdings sehr teuer. Wer viel telefonieren muss sollte eine montenegrinische Prepaidkarte, Skype, WhatsApp oder besser Threema nutzen.
Telefongespräche vom Hotelzimmer aus, sollte man vermeiden, da diese oft sehr teuer sind. Die Nutzung des Mobilfunk Netzes für das Internet ist ebenfalls teuer. In vielen Hotels und Cafes und Restaurants stehen (meist kostenfreie) Wifi Hot Spots zur Verfügung.

Geographische Informationen

So klein das Land, so groß die Vielfalt: Mit der Bucht von Kotor besitzt Montenegro den eindrucksvollsten Fjord des Mittelmeeres; man glaubt durch Norwegen zu reisen.
Die Berglandschaft erinnert den Gast an die Schweiz und die 100 km lange Tara-Schlucht versetzt ihn in den Wilden Westen.
Am Skadar – See trifft man ebenfalls auf eine fantastische Naturkulisse, die am Mittelmeer einzigartig ist.
Felsenküsten mit romantischen Badeplätzen, weite Buchten mit endlosen Sandstränden, fünf Nationalparks, historische Städtchen, uralte Klöster, Burgen und Moscheen – ein Kaleidoskop buntester Eindrücke belohnt den unternehmenslustigen Besucher.

Montenegro liegt auf der südlichen Balkanhalbinsel. Es grenzt im Nordosten an Serbien, im Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien-Herzegowina, im Südwesten meerseitig an Italien und im Südosten an Albanien.

Fläche: 13.812 km2

Bevölkerung: 620.000

Hauptstadt (Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum):

Podgorica 173.000 Einwohner

Küstenlänge: 293 km

Höchster Gipfel: Bobotov kuk (im Durmitor Nationalpark) – 2.522m

Größter See: Skadar See – 391 km2

Tiefster Canyon: Fluss Tara – 1.300 m

Nationalparks: Durmitor – 39.000 ha

Lovcen – 6.400 ha

Biogradska Gora – 5.400 ha

Skadar See – 40.000 ha

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Weitere Informationen über Montenegro erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen. Wir bitten Sie, diese vor Reiseantritt gründlich zu lesen.